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Die Krise tritt zurück
Hat Pavlikovsky bereits unterschrieben?

Die Partie gegen Nürnberg war in vielerlei Hinsicht niederschmetternd. Dabei gibt es offenbar eine durchaus gute Nachricht, die aber niemand verbreiten möchte.

Damit ein Stadionsprecher, der von Berufs wegen eigentlich als Animateur und Gute-Laune-Bär auftritt, eine waschechte Brandrede ins Publikum schmettert, muss schon eine Menge passieren. 2.032 Zuschauer zum Beispiel. Zugegeben: Dienstagabend, die Thomas Sabo Ice Tigers, es gibt attraktivere Konstellationen. Doch das Bild und die Atmosphäre im KönigPalast waren schlicht erschreckend. Mit dem Rauswurf des Managers und der Wiedereinstellung der Mannschaftsärzte ist es offenbar nicht getan. So heizte Lach dem harten Kern ein: „Lasst uns dieser verdammten Krise in den Arsch treten.“ Doch die Krise trat zurück.

Mit einer unglücklichen 1:2-Niederlage gegen die Thomas Sabo Ice Tigers. Unglücklich, weil die Krefelder mehr für die Partie taten. Der Wille war über weite Strecken da, das Spiel blieb trotzdem schwach – und die Pinguine verstanden es wieder nicht, Kapital aus ihren Chancen zu schlagen. Dafür reicht auch eine piekfeine Leistung des Nürnberger Schlussmanns Patrick Ehelechner nicht als Begründung. Vielmehr scheint das DEL-Schlusslicht momentan mit sich selbst zu kämpfen. Es gibt Tage, an denen man besser im Bett geblieben wäre. Und manchmal werden aus solchen Tagen eben Wochen. „Hamburg hatte so eine Phase, Nürnberg auch. Jetzt müssen die Spieler Charakter zeigen und wir werden genau sehen, wer durchzieht und wer nicht“, kündigte der angezählte Chefcoach Martin Jiranek anschließend an.

Doch nicht nur im Mannschaftgefüge lahmt es. Auch darauf, was sich hinter den Kulissen abspielt, kann man sich nur schwer einen Reim machen. So soll neben Daniel Pietta, der seinen Kontrakt – auch offiziell – bis 2012 verlängert hat, auch Richard Pavlikovsky seine Unterschrift unter ein neues Arbeitspapier bis 2013 gesetzt haben. Offizielles gab es dazu bislang nicht. Dabei könnte der Verein in diesen Tagen jede positive Nachricht, die vielleicht den ein oder anderen Unentschlossenen in den KönigPalast lockt, gebrauchen. Viele weitere Auftritte so nah am Geisterspiel können die Schwarz-Gelben kaum verkraften.

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