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Rassismus-Bekämpfung
Fall "Balotelli " beschäftigt Parlament

Die rassistischen Sprechchöre gegen den dunkelhäutigen italienischen Junioren-Fußballnationalspieler Mario Balotelli beschäftigen das nationale Parlament.

Roberto Giachetti, Mitglied der oppositionellen Demokratischen Partei (PD), rief die Regierung auf, einschneidende Maßnahmen zur Bekämpfung des Rassismus in den Stadien einzuleiten. Zudem forderte der Politiker eine Bestrafung des italienischen Rekordmeisters Juventus Turin, dessen Anhänger den Stürmer von Inter Mailand immer wieder beleidigt hatten.

Beim Champions-League-Spiel der Turiner in Bordeaux am Mittwochabend (0: 2) wiederholten die Juve-Fans ihre rassistischen Gesänge. Torhüter Gianluigi Buffon versuchte vergeblich, für Ruhe im Block zu sorgen. Erst am Dienstag war Juventus mit einer Geldstrafe in Höhe von 20. 000 Euro belegt worden. Unterstützung erhält Balotelli vom ebenfalls dunkelhäutigen Juve-Mittelfeldspieler Mohamed Sissoko.

"Wir Spieler haben uns bei jeder Möglichkeit gegen Rassismus ausgesprochen", sagte Sissoko: "Jetzt müssen die Institutionen etwas unternehmen." Inter-Trainer Jose Mourinho hat seine eigene Meinung zu den Vorfällen. "Von rassistischen Sprechchören darf sich Balotelli nicht beeindrucken lassen. Er muss damit leben lernen", sagte der Portugiese. Balotelli hat ghanaische Eltern, er ist in Palermo geboren und als Adoptivkind in der Lombardei aufgewachsen.

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