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Kiel siegt gegen Wetzlar
Der Heimnimbus bleibt bestehen

Zehn starke Minuten haben dem deutschen Rekordmeister THW Kiel gereicht, um die erste Heimniederlage in der Handball-Bundesliga seit über zwei Jahren zu verhindern.

Zwar siegten die Norddeutschen am Ende standesgemäß 32:25 (14:18) gegen die HSG Wetzlar, doch hatten die Gäste bis in die zweite Halbzeit hinein die Überraschung vor Augen.

Die letzte Niederlage der Kieler vor eigenem Publikum datiert damit weiterhin vom 6. November 2007. Damals verlor der THW 30:31 gegen den HSV Hamburg. Mit 23:1 Punkten führt der THW weiter ungeschlagen die Tabelle vor den Hamburgern (20:2) an.

Zwischenzeitlich hatten die Wetzlarer, angeführt vom mit neun Toren überragenden Michael Allendorf, die Begegnung gegen unerklärlich nachlässig wirkenden Gastgeber unter Kontrolle. Beim zwischenzeitlichen 16:11 führte die HSG sogar mit fünf Toren.

Gegen die ohne Nationalspieler Sven-Sören Christophersen angetretenen Gäste vergaben die Kieler viele Chancen im Angriff und agierten in der Abwehr viel zu passiv. Erst nach der Pause fanden die Gastgeber zu ihrem Spiel und setzten sich nach dem 21:20 (40.) in knapp zehn Minuten vorentscheidend auf 28:22 (51.) ab.

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