Nach dem Schlusspfiff flogen am Freitagabend die Kuscheltiere aufs Eis. Die Aktion zu Gunsten der FABIDO in Brackel, der Kinderklinik in der Humboldtstraße und der Dortmunder Tafel war ein voller Erfolg, doch nach einer 1:6-Niederlage gegen den EV Landsberg fiel es den Spielern von Trainer Frank Gentges sichtlich schwer, sich daran zu erfreuen. „Willkommen in der Realität“, waren die Worte des Coaches Frank Gentges nach der etwas zu hoch ausgefallenen Heimniederlage. „Unsere Chancenverwertung war zu schlecht und Landsberg hat clever gekontert. Fast die Hälfte der bisherigen Tore haben bisher unsere drei Kontingentspieler erzielt. Wenn die ausfallen oder nur mit halber Kraft spielen können, macht sich das bemerkbar. Mir war schon am letzten Wochenende klar, dass wir das nicht in jedem Spiel kompensieren können.“
Neben T.J. Sakaluk und Ryan Martens fehlte auch Ronny Schneider. Neuzugang Mikhail Nemirowsky konnte ebenfalls nicht mitwirken, weil der chinesische Verband die Transferunterlagen nicht rechtzeitig gegengezeichnet hatte. David Hördler (Knie-OP in der nächsten Woche) und Jake Brenk stellten sich zwar in den Dienst der Mannschaft, konnten aber aufgrund ihrer Verletzungen nicht die volle Leistung bringen. Nicht zuletzt deshalb sieht Gentges sein Team im Derby gegen Herne als krassen Außenseiter: „Herne ist der klare Tabellenführer, hat die stärkste Mannschaft der Liga und spielt das erste Wochenende unter einem neuen Trainer. Auch aufgrund unserer momentanen personellen Situation wird es für uns ein ganz schweres Spiel. Wichtig ist, dass meine Mannschaft das Spiel von Freitag aus den Köpfen bekommt und nicht die Fehler wiederholt, die sie da gemacht hat.“
So blieb die von den Fans initiierte Weihnachtsaktion am Freitag das einzige Erfolgserlebnis. „Auch die kleine Fan-Delegation aus Landsberg beteiligte sich daran. Hier wurde im Vorfeld bereits gesammelt und die Kuscheltiere mit auf die Reise nach Dortmund geschickt. Der EHC Dortmund bedankt sich bei allen Fans, die sich an dieser Aktion beteiligt haben“, freute sich Pressesprecher Klaus Picker über die Resonanz.
