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Keine nachträgliche Sperre für Jarolim und Sanogo

Der Kontrollausschuss des DFB hat kein Verfahren gegen David Jarolim vom Hamburger SV nach seinem absichtlichen Handspiel gegen Cottbus eingeleitet. Auch Boubacar Sanogo kommt um eine nachträgliche Sperre herum.

Das absichtliche Handspiel in der Bundesliga-Begegnung bei Energie Cottbus (2:2) des Hamburger Profi David Jarolim wird nicht mit einer nachträglichen Sperre bestraft werden. Ein Ermittlungsverfahren vom Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wird nicht eingeleitet werden.

Der gegen den HSV verhängte Strafstoß habe zu einem Torerfolg für Cottbus geführt, dadurch sei keine Ergebnisverfälschung herbeigeführt worden. Es werde deshalb kein Verfahren gegen Jarolim wegen krass sportwidrigen Verhaltens geben, ließ der Kontrollausschuss am Montag verlauten.

Der tschechische Nationalspieler hatte beim Stand von 1:0 für den HSV einen Ball auf der Torlinie mit der Hand abgewehrt. Schiedsrichter Günter Perl (München) verhängte zwar einen Strafstoß gegen die Hamburger, verzichtete aber auf eine Rote Karte gegen Jarolim. Er und sein Gespann hätten den "Täter" nicht ausmachen können.

Auch Boubacar Sanogo kommt um eine nachträgliche Sperre herum. Der HSV-Stürmer von der Elfenbeinküste soll nach vorangegangener Provokation Vragel da Silva angespuckt haben. TV-Bilder konnte die Szene jedoch nicht aufklären. Laut DFB-Kontrollausschuss würden keine objektiven Beweismittel vorliegen, deshalb werde man derzeit kein Verfahren gegen einen der beiden Spieler einleiten.

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