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Fast schon ein Dauergast auf der Anlage des Düsseldorfer Rochusclubs in den vergangenen Tagen war Friedhelm Funkel. Am Mittwoch brachte er gleich die gesamte Zweitliga-Mannschaft des VfL Bochum mit. Das Finale ließ sich der Trainer sodann auch nicht entgehen.
Am vergangenen Wochenende feierte Sebastian Kehl noch mit 500.000 Fans die Deutsche Meisterschaft, am Samstag blieb der Kapitän der Dortmunder Borussia fast unbemerkt auf der Anlage am Rolander Weg. Von der Tribüne aus fieberte er mit der deutschen Mannschaft mit – und stieß später mit Christopher Kas und Co. auf den Turniererfolg an.
Erstmals wurde in diesem Jahr die traditionelle Fair Play Trophy gleich an zwei Spieler verliehen. Die acht Teamchefs und die internationalen Fachjournalisten nannten gleichermaßen den Schweden Robin Söderling (26), der in dieser Woche seinen elften Einzelsieg in Folge im Rochusklub feierte, und den Deutschen Philipp Kohlschreiber (27) für ihr tadelloses Auftreten auf und neben dem Court.
Auf eine wahrlich perfekte Woche kann der Bayreuther Florian Mayer zurückblicken. Dank seiner drei gewonnenen Einzel findet sich Deutschlands aktuell bester Tennisspieler erstmals in seiner Karriere in den Top 20 der ATP-Weltrangsliste wieder. „Ich war deswegen auch etwas angespannt, aber jetzt bin ich total happy“, sagte der 27-Jährige.
Ausgiebig feiern konnte das deutsche Team den Turniererfolg aber nicht, denn es ging direkt weiter nach Paris, wo am Sonntag die French Open begannen. „Dieses Turnier ist eine super Vorbereitung für Paris. Man hat sehr gute Matches und im Team hervorragende Trainingspartner“, sagte Philipp Kohlschreiber.
„Das war eine großartige Leistung vom deutschen Team. Gratulation dazu. Wir hatten eine gute Zeit hier“, betonte Mariano Zabaleta, Teamchef der Argentinier.
