Startseite

Gewinnerin Inka Grings
"Ich habe mich wahnsinnig gefreut"

Als Inka Grings auf der Pressekonferenz die Urkunde für die "Beste Spielerin des Spiels" bekam, war ihr die Freude noch nicht anzusehen. Da war sie aber allemal.

Und spätestens bei der Frage, wie sie sich gefühlt habe, als Silvia Neid ihr mitgeteilt hat, dass sie den Vorzug vor der formschwachen Birgit Prinz erhalten würde, sprach sie es unverblühmt aus: "Ich habe mich wahnsinnig gefreut!"

Gleichwohl beließ sie es bei dieser Beschreibung ihrer ganz persönlichen Stimmung und lobte anschließend das gesamte Team. "Die Leute haben ein fantastisches Spiel gesehen", meinte die Spielerin des FCR Duisburg. "Klar, ich freue mich über meine beiden Tore, aber viel wichtiger ist, dass wir uns als Mannschaft gefunden haben."

Eine Einschätzung, die auch ihre Trainerin teilte. "Die Spielerinnen haben sich wunderbar reingebissen und das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Wir waren als Team kompakt, haben gut von hinten nachgeschoben und den Ball flach nach vorne gespielt. Kompliment an meine Mannschaft."

Die Schwächen, die ihre Mannschaft bei den Standardsituationen offenbarte, nach denen die Französinnen beide Treffer erzielten, waren ihr allerdings nicht verborgen geblieben. "Da standen wir nicht gut und haben den Gegner von der Sechserposition nicht gut geblockt. Wir werden das ansprechen und hoffen, dass es nicht mehr passiert."

Und Birgit Prinz? In Vergessenheit war die Rekordnationalspielerin natürlich nicht geraten, sodass sich Neid wohl oder übel den Nachfragen zu ihrer nominellen Kapitänin stellen musste. "Wir standen immer im regen Kontakt, haben täglich miteinander gesprochen. Sie hat mir gesagt, dass sie mental im Moment nicht in der Lage sei, von Anfang an zu spielen", erklärte die Trainerin den Wechsel in der Startformation. Einen Freifahrtschein wollte sie Grings allerdings nicht ausstellen. "Birgit wirkte im Training in den letzten Tagen wie befreit und ich denke, dass wir noch etwas von ihr sehen werden."

Zur Reizfigut avancierte indes erneut die Unparteiische. Frankreichs Trainer Bruno Bini monierte die harte Linie der Finnin Kirsi Heikkinen. "Bei den ersten beiden Gelben Karten spielt unsere Spielerin den Ball. Wenn es dafür eine Strafe gibt, müssen wir demnächst 20 Gelbe Karten verteilen. Unsere Verteidigerinnen konnten danach nicht mehr richtig reingehen." Da pflichtete ihm auch Neid bei, die sich dabei auch an die vorangegangene Partie gegen Nigeria erinnerte. "Das war der absolute Gegensatz. Die Schiedsrichterin gegen Nigeria hatte ihre Karten vergessen und die heute hat damit jongliert. Das war einfach zu viel."

RevierSport Fussballbörse

Verein sucht Spieler
Testspielgegner gesucht
Testspielgegner gesucht
Testspielgegner gesucht
Verein sucht Spieler
Testspielgegner gesucht
Testspielgegner gesucht
Testspielgegner gesucht
Testspielgegner gesucht
Testspielgegner gesucht

Kurz Notiert / Amateurfußballnews

RevierSport Digital

Im günstigen Abo oder als Einzelheft

Jeden Montag und Donnerstag Fußball ehrlich und echt von der Bundesliga bis zur Bezirksliga. Im günstigen Abo oder als Einzelheft auf ihrem PC, Mac oder mobilem Endgerät.