Drei Tage vor dem Spiel beim deutschen Fußball-Meister Borussia Borussia Dortmund (Freitag, 20.30 Uhr/ARD, Sky und Liga total!) präsentierte sich der HSV über weite Strecken harmlos.
Vor 33.920 Zuschauern erwischte die Mannschaft von Trainer Michael Oenning einen denkbar schlechten Start. Schon nach fünf Minuten hatte Dennis Diekmeier den Ball in der Vorwärtsbewegung verloren. Der spanische Top-Klub nutzte die Unordnung in der HSV-Abwehr eiskalt aus. Kapitän Juan Mata traf nach einer Kombination über drei Station mit der Hacke. Nach der Pause erhöhte der kurz zuvor eingewechselte Bernat (70.). Nachwuchshoffnung Hanno Behrens (88.) gelang lediglich der Anschlusstreffer.
Zwar hatten Mladen Petric und Eljero Elia noch vor der Pause die Möglichkeit zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Aber Diego Alves im Tor von Valencia parierte zweimal mit Riesenreflexen. Und so mussten sich die HSV-Stars von ihren Fans Pfiffe gefallen lassen. Unsicherheiten im Spielaufbau, unnötige Ballverluste und ohne jede Gefahr vor dem Tor: So droht dem HSV ein ganz schwerer Start in die neue Saison.
Verbleib von Petric weiterhin fraglich
In der zweiten Hälfte tauschte Oenning fast die komplette Mannschaft aus. Und dass die Hamburger in der Folge noch harmloser waren als zuvor, überraschte im Stadion schon keinen mehr. Eljero Elia war noch der Beste beim schwachen HSV.
Vor dem Test hatte Oenning mitgeteilt, dass Heiko Westermann Mannschaftskapitän der Norddeutschen bleibt. Vertreter werden Dennis Aogo und Petric, dessen vorzeitige Vertragsverlängerung zuletzt gescheitert war.
Sportdirektor Frank Arnesen hofft dennoch weiter auf einen langfristigen Verbleib des kroatischen Nationalspielers, schloss einen Verkauf aber nicht aus. "Kommt ein großes Angebot, müssen wir darüber reden. Niemand ist unverkäuflich", so Arnesen.


















