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Nach Rassismusvorwurf
Liverpool-Star lange gesperrt

Der englische Fußball-Verband FA hat hart durchgegriffen und Stürmer Luis Suárez vom FC Liverpool wegen rassistischer Beleidigungen für acht Spiele gesperrt.

Dazu muss der Uruguayer eine Geldstrafe in Höhe von 40.000 Pfund (umgerechnet 48.000 Euro) zahlen. Die FA sah es als erwiesen an, dass Suárez im Aufeinandertreffen mit Manchester United am 15. Oktober (1:1) Gegenspieler Patrice Evra beschimpft hat. Die von Suárez verwendeten Begriffe hätten sich eindeutig auf Evras Hautfarbe bezogen.

"Dürfen ihn nicht allein lassen"

Das Urteil ist allerdings noch nicht wirksam. Suárez hat die Möglichkeit, Einspruch gegen die Entscheidung einzulegen. "Das ist heute ein sehr schwieriger und schmerzhafter Tag für mich und meine Familie. Ich danke allen für die Unterstützung", schrieb Suarez auf Twitter. Liverpool-Teammanager Kenny Dalglish ergänzte: "Wir dürfen ihn jetzt nicht allein lassen."

Evra, Kapitän von ManUnited und französischer Nationalspieler, hatte nach dem 1:1 am achten Spieltag der Premier League behauptet: "Er hat versucht, mich aufzuziehen. Es gibt Kameras - und da sieht man, wie er mindestens zehnmal ein bestimmtes Wort zu mir sagt. Dafür ist im Jahre 2011 kein Platz."

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