Zu dem Titel verhalf dem Offensivspieler vom Libertadores-Cup-Sieger FC Santos die von der uruguayischen Tageszeitung El Pais unter 247 Journalisten des Kontinents durchgeführte Abstimmung. Mit 130 Stimmen lag Neymar deutlich vor dem Chilenen Eduardo Vargas (70 Stimmen) von Copa-Sudamericana-Gewinner Universidad de Chile.
Zur Wahl standen lediglich Spieler von Vereinen auf dem amerikanischen Kontinent. Der argentinische Weltfußballer Lionel Messi vom spanischen Meister FC Barcelona gehörte deswegen trotz seiner Triumphe mit den Katalanen bei der Klub-WM und in der Champions League nicht zum Kandidatenkreis.
Neymar tritt in die Fußstapfen von Romário, der 2000 als bisher letzter Brasilianer zum "Rey de América" (König Amerikas) gekürt worden war. 2010 gewann der argentinische Ex-Bundesligaprofi Andres D´Alessandro (VfL Wolfsburg) vom damaligen Copa-Libertadores-Gewinner Internacional Porto Alegre die Wahl.
Als Trainer des Jahres wurde Uruguays Nationaltrainer Oscar Tabárez ausgezeichnet. Der Coach hatte den WM-Vierten bei der Copa América in Argentinien zum Titelgewinn geführt.
