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Afrika-Cup: Prämie
Geldregen für Sambias Kicker

Für den Gewinn des Afrika-Cups erhält jeder Nationalspieler Sambias eine Rekordprämie. Rund 45.000 Euro pro Mann lässt sich die Regierung den ersten Titelgewinn kosten.

Dies teilte Sportminister Chishimba Kambwili mit. Für Sambia ist dies eine stolze Summe: Das Pro-Kopf-Einkommen liegt derzeit bei weniger als 1140 Euro (1500 US-Dollar) jährlich.

Der Außenseiter hatte im Finale in Libreville/Gabun am Sonntagabend den Topfavoriten Elfenbeinküste um Superstar Didier Drogba im Elfmeterschießen mit 8:7 besiegt. Nach 120 Minuten hatte es 0:0 gestanden. Bei der Rückkehr nach Lusaka am Montag waren die "Chipolopolo" ("Gewehrkugeln") von rund 200.000 Fans frenetisch gefeiert worden. Spieler und Offizielle mussten angesichts chaotischer Szenen sogar in Sicherheit gebracht werden.

Der Erfolg hatte für Sambia eine besondere Bedeutung: Am 27. April 1993 war es ausgerechnet in Libreville zur schlimmsten Tragödie in der Fußball-Geschichte des Landes gekommen. Auf dem Weg zu einem WM-Qualifkationsspiel im Senegal war das Flugzeug mit dem Nationalteam kurz nach einer Zwischenlandung in Libreville aus bis heute ungeklärten Gründen abgestürzt. Sambias Präsident Michael Sata wollte am Dienstag zu Ehren des Teams von damals einen Kranz niederlegen.

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