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Rassismus-Vorwürfe
Verfahren gegen FC Porto

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hat im Zuge der Rassismus-Vorwürfe gegen den FC Porto ein Disziplinarverfahren gegen den portugiesischen Meister eingeleitet.

Das gab die UEFA am Donnerstag bekannt, nachdem Manchester City Anzeige erstattet hatte. Das Kontroll- und Disziplinarkomitee will am 29. März über mögliche Sanktionen entscheiden.

Nach dem Hinrundenspiel der Europa-League-Zwischenrunde zwischen Porto und Manchester am vergangenen Donnerstag (1:2) waren die dunkelhäutigen City-Profis Mario Balotelli und Yaya Touré offenbar rassistisch beleidigt worden. Fans verhöhnten die beiden Spieler mit Affengeräuschen. Porto hatte die Anschuldigungen zurückgewiesen. Die vermeintlichen Affengeräusche seien Anfeuerungsrufe für zwei andere Spieler gewesen - nämlich Hulk (Porto) und Sergio "Kun" Agüero (City) -, sagte Sprecher Rui Cerqueira.

"Kun, Kun, Kun; Hulk, Hulk, Hulk. Das kann doch leicht als rassistisch missverstanden werden", sagte Cerqueira. Aber: Agüero stand zum fraglichen Zeitpunkt noch gar nicht auf dem Platz und wird von den City-Fans auch nicht mit "Kun, Kun, Kun" angefeuert.

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