Startseite » Fußball » 2. Bundesliga

Hertha BSC
Verstoß gegen Glücksspielvertrag?

Gegen Hertha BSC läuft ein Ermittlungsverfahren beim LKA. Der Absteiger soll illegal für den Sportwetten-Anbieter Cashpoint geworben haben.

Sollte sich das bestätigen, hätten die Berliner gegen den Glücksspiel-Staatsvertrag verstoßen. Das bestätigten zuständige Behörden der Berliner Morgenpost.

Laut Polizei ist bereits eine Strafanzeige gefertigt worden, die bei der Staatsanwaltschaft liege (Aktenzeichen Az. 233 Js 1856/12). In Deutschland wird seit Jahren über den Glücksspiel-Vertrag gestritten und prozessiert. Herthas Geschäftsführer Ingo Schiller sagte dazu: "Bei diesem Thema herrscht eine große rechtliche Unsicherheit. Das betrifft viele Vereine und Wettanbieter."

Hertha BSC hatte Anfang des Jahres den Wettanbieter Cashpoint als Exklusivpartner vorgestellt. Das Unternehmen, das mit Hertha einen Vertrag bis 2013 abgeschlossen haben soll, ist mit Werbebanden im Olympiastadion präsent, hat eine Loge gemietet und präsentiert sich im Stadionmagazin.

Kurz Notiert / Amateurfußballnews

RevierSport Digital

Im günstigen Abo oder als Einzelheft

Jeden Montag und Donnerstag Fußball ehrlich und echt von der Bundesliga bis zur Bezirksliga. Im günstigen Abo oder als Einzelheft auf ihrem PC, Mac oder mobilem Endgerät.