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BVB: Demonstration
Der leise Protest wird lautstark

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Auch am Samstag bleiben die Kurven und Tribünen aus Protest gegen das DFL-Konzept „Sicheres Stadionerlebnis“ wieder für zwölf Minuten und zwölf Sekunden still.

Fans „nicht Teil eines Problems, sondern Teil einer Lösung“
Doch am Samstag wird nicht mehr nur still protestiert. Für diesen Tag sind an vielen Orten in Deutschland Aktionen für den Erhalt der Fankultur angekündigt, unter anderem in Köln, Augsburg und Paderborn. Nachdem die Fans zuletzt durch ihr Schweigen protestiert haben, erheben sie nun ihre Stimmen.

Die Lösung, nicht das Problem

In Dortmund wird es einen Demonstrationszug geben. Um 11 Uhr soll dieser am „Platz der alten Synagoge“ zwischen Stadttheater, Opernhaus und der Bahnstation „Am Stadtgarten“ starten. Über die Hohe Straße führte der Weg durch das Kreuzviertel zum „Max-Ophüls-Platz“, wo um 13 Uhr eine Abschlusskundgebung stattfinden wird.

Organisiert wurde der Marsch von der Fan- und Förderabteilung in Zusammenarbeit mit den BVB-Fanzines schwatzgelb.de und „Gib mich DIE KIRSCHE.“ In einem Infoblatt erklären die Organisatoren, dass mit der Demo für die Nutzung der Chance geworben werden soll, die Fans „nicht als Teil eines Problems, sondern als Teil einer Lösung anzusehen.“ Auch die Gästefans des VfL Wolfsburg sind herzlich dazu eingeladen worden, an der Demonstration teilzunehmen.

Auf dem Platz werden die Spieler den Protest erneut durch das Schweigen zu Spielbeginn bemerken. „Ein komisches Gefühl“ sei das gewesen, hatte Sebastian Kehl nach dem letzten Heimspiel zugegeben. Schließlich sind die Spieler sonst eine deutlich lautstärkere Kulisse in ihrem Rücken gewohnt. Gegen Wolfsburg gilt es aber, auch ohne Fanunterstützung von der ersten Minute an konzentriert zu sein. Lukasz Piszczek weiß, dass der VfL Wolfsburg seit dem Trainerwechsel von Felix Magath zu Lorenz-Günther Köstner „eine gute Phase“ durchmacht. Trotzdem sei Dortmund natürlich als Heimmannschaft Favorit. Daran wird auch die zu Beginn fehlende Kulisse nichts ändern.

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  • Westkurve 06.12.2012 12:29 Uhr
    Das ist eine schwierige Situation in Dortmund.
    Auf der einen Seite der von den Mitgliedern gewählte BVB-Präsident Rauball, der als DFL-Ligapräsident gleichzeitig aber auch massgeblich an der Ausarbeitung des Sicherheitskonzeptes beteiligt ist.
    Und auf der anderen Seite die Mitglieder und Fans des BVB, die gegen das von ihrem Präsidenten verantwortete Sicherheitskonzept vorgehen und protestieren.
    Wie Herr Rauball in diesem Konflikt "zwei Herren gleichzeitig dienen kann", ist mir dabei noch nicht so ganz klar.

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