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Velbert - RWE 2:4
Zauberhafte Schlammschlacht

(4) Kommentare

RWE hat sich mit einer beeindruckenden Vorstellung in die Winterpause verabschiedet. 12 Minuten brauchten die Gäste, um Velbert den dritten Advent zu vermasseln.

Sie haben es nicht anders gewollt. Mit aller Macht trotzte die SSVg. Velbert dem Winter. Trainer Lars Leese hatte sogar angedroht, den Platz mit 50 Haartrocknern zu beackern. Rückblickend war das vielleicht nicht seine beste Idee, denn nach dem Schnee kam der Regen.

Keine 2.000 Zuschauer wagten sich bei grässlichem Wetter vor die Tür, geschweige denn in die Christopeit Sport Arena. Wirtschaftlich war das Spiel also schon nicht der erhoffte Reißer. Im Nachgang der Partie hatten Leese und seine Mannschaft aber weiß Gott andere Sorgen. Der Velberter Coach unterstrich zwar trotzig die Reaktion, die seine Mannschaft nach der Pause gezeigt habe. Freilich war ihm aber nicht entgangen, worauf es zu reagieren galt: Rot-Weiss Essen spielte 15 Minuten imposant auf und entschied die Begegnung im Express-Verfahren. Kevin Pires-Rodrigues (4.), Benedikt Koep nach Foul an Roberto Guirino per Elfmeter (9.) und Kerim Avci (12.) sorgten für klare Verhältnisse. Bester Velberter in dieser Phase: Der Torpfosten. Manuel Lenz war bereits geschlagen, als Cebio Soukous Ball gegen den Pfosten trudelte, der das 0:4 um Haaresbreite verhinderte (18.). Auch Leese schwante da das Schlimmste: „Es gab nur noch zwei Möglichkeiten: Entweder lässt Du dich abschlachten und verlierst 0:5, oder 0:6 oder Du zeigst eine Reaktion.“

Vielmehr als zu konstatieren, dass das 1:3 zu einem „überragenden Zeitpunkt“ gefallen sei (Markus Kaya, 59., Foulelfmeter) blieb Leese aber nicht. Das Pulver war in diesem Wetter wohl schlicht nass geworden. Beeindruckend, wie trocken Wrobel indes feststellte: „Velbert hat in der ersten Halbzeit aus meiner Sicht nicht unbedingt viel Torgefahr ausgestrahlt.“ Sehr diplomatisch! RWE brillierte phasenweise und zeigte sich zu Höherem befähigt. „Es kommt nicht von ungefähr, dass Rot-Weiss Essen doppelt so viele Punkte hat wie wir“, räumte Leese kleinlaut ein. Ganze 42 nach 21 Spielen, um genau zu sein. Zwei im Schnitt. In der Fußballarithmetik eine durchaus bedeutsame Zahl.

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  • lidonit 17.12.2012 01:36 Uhr
    Auch wenn ich die Spiele nur am Ticker in Thailand verfolgen kann. Ich bin begeistert vom RWE.
  • RWE Volker since 1982 17.12.2012 06:41 Uhr
    so muss es weiter gehen Glück Auf RWE
  • RWE51 17.12.2012 12:30 Uhr
    Wenn RWE wirklich direkt aufsteigen will, müssen sie einen Knipser verpflichten, der die Tore schießt, die bis jetzt alle vertan wurden. Ein Koep reicht nicht aus, Ellmann ist noch nicht angekommen und Lenz spielt bei Wrobel nicht mehr, so das er nicht zeigen kann, ob es für die 4 Liga und mehr reicht. Sollte am Schluss der Aufstieg aus dem Gund scheitern, werden sich die RWE-Verantwort-lichen in den Hintern beissen, nicht gehandelt zu haben, denn 7-8 Spieler sind 2./3.Liga tauglich und eine Mannschaft kann auch auseinander fallen und die Zuschauer sind nicht lange zuvertrösten.
    Also RWE-Verantwortliche, reist euch den Arsch auf, vergeßt Weihnachten, gibt es jedes Jahr, und sucht kurzfristig weitere Sponsoren die den Knipser finanzieren, ohne wieder Schulden zu machen. Das erwartet das Umfeld. Im anderen Fall kann es sein, das ein Aufstieg auch noch 5 Jahre und mehr dauern kann. Dann sind in dem schönen Stadion achher nur noch 3000 Zuschauer zu zählen. Das darf nicht sein!!!!
    Dem RWE sowie der Revier-Sport wünsche ich ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr

    Aus dem hohen Norden der Republik RWE 51
  • Juergen RWE 17.12.2012 14:13 Uhr
    Wenn man nur bedenkt das die zwei Elfer in der letzten Minute in Wuppertal und Leverkusen drin gewesen wären hätten wir 4 Punkte mehr und wären Spitzenreiter.

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