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Premier League
Finanzierungswahn soll ein Ende haben

Die Klubs der englischen Premier League führen eine Schuldenbremse und Gehaltsobergrenzen ein, um künftig Auswüchse wie bei ManCity oder Chelsea zu verhindern.

Bei einem Treffen in London einigten sich die 20 Klubs am Donnerstag grundsätzlich auf eine flexible Obergrenze der zuletzt ausgeuferten Profi-Einkommen. In den Jahren 2013 bis 2016 darf zudem ein Erstligist nicht mehr als insgesamt 105 Millionen Pfund (123 Millionen Euro) an Verbindlichkeiten vorweisen. Bei Verstößen gegen die Vorgaben drohen Punktabzüge. In den betreffenden drei Jahren nimmt die Premier League, die reichste Fußball-Liga der Welt, allein an TV-Geldern umgerechnet etwa 5,86 Milliarden Euro ein.

Beschluss trotz einiger Gegenstimmen

Ein Eigentümer könne auch künftig "eine anständige Menge Geld anlegen, um den Verein zu verbessern", sagte Premier-League-Geschäftsführer Richard Scudamore: "Aber sie dürfen nicht mehr hunderte und aberhunderte Millionen in einem sehr kurzen Zeitraum hineinpumpen." Beim Champions-League-Sieger FC Chelsea hatte dies in den vergangenen Jahren der russische Oligarch Roman Abramowitsch getan, bei Manchester City ein Investor aus den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Die Entscheidung am Donnerstag fiel nicht einstimmig. Wieviel Gegenstimmen es gab, wurde zunächst nicht bekannt. Für derlei Änderungen müssen 14 von 20 Premier-League-Klubs zustimmen.

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