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Welttrainer-Wahl 2012
Mourinho rückt Ergebnis in ein neues Licht

José Mourinho ist erneut auf Konfrontationskurs zur FIFA gegangen. Der Portugiese monierte Unregelmäßigkeiten bei der Wahl zum Welttrainer des Jahres.

"Zwei oder drei Leute haben mich angerufen und mir gesagt, dass sie für mich gestimmt hätten. Ihre Stimme wurde aber jemand anderem zugeschrieben", sagte der 50-Jährige dem portugiesischen Fernsehsender RTP in einem am Dienstag ausgestrahlten Interview.

Deshalb sei er im Januar der FIFA-Gala in Zürich ferngeblieben. "Ob es mir leid tut, dass ich nicht bei der Gala war? Nein, es war die richtige Entscheidung", sagte Mourinho. Die FIFA wies den Vorwurf zurück. "Wir bestätigen, dass die auf FIFA.com veröffentlichte Stimmliste korrekt ist", hieß es in einem knappen Statement.

Mourinho gehörte zu den drei Kandidaten für die Trophäe des Welttrainers des Jahres. Er hatte seine Teilnahme an der Gala ursprünglich mit der Begründung abgesagt, dass er sich auf ein Pokalspiel gegen Celta Vigo vorbereiten müsse. Hinter dem spanischen Nationaltrainer Vicente del Bosque wurde der Portugiese auf Platz zwei gewählt. Dritter der frühere Barcelona-Coach Josep Guardiola.

Die Abstimmung wurde weltweit unter Journalisten sowie den Spielführern und Trainern der Nationalmannschaften durchgeführt.

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