"Sollte Julian den Verein vorzeitig verlassen, will ich nicht unbedingt sagen, dass wir ein neues Stadion bauen könnten, aber wir könnten stolz sein, was der Junge dann auch finanziell für den Verein gebracht hätte. Das hätte sich dann schon gewaschen", sagte Heldt während der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen den VfB Stuttgart am Samstag (15.30 Uhr/Sky und Liga total!), in dem Draxler wegen einer Gelbsperre fehlen wird. Angeblich soll die Ausstiegsklausel bei 40 bis 45 Millionen Euro liegen.
"Schalke ist für mich eine Herzensangelegenheit. Die sportliche Perspektive sehe ich sehr deutlich. Ich sehe mich hier am richtigen Ort", sagte Draxler (19), der das Wort Titel in diesem Zusammenhang "bewusst nicht benutzen" wollte. "Viele wichtige Verträge sind verlängert worden, wir sind auf einem guten Weg. Ich habe auf Schalke verlängert, um etwas Großes mit aufzubauen", sagte der 19-Jährige, der in der kommenden Saison statt der Rückennummer 31 die "10" tragen wird.
Heldt sprach von einem "Riesenschritt". Draxler sei "heißbegehrt", aber "durch und durch blau und weiß". Man sei sehr stolz, einen so starken Spieler langfristig zu binden. Der Sportdirektor verspricht sich auch einen Effekt für anstehende Verhandlungen: "Wir haben ein gutes Gerüst für die Zukunft aufgebaut. Das interessiert natürlich auch externe Spieler, die sich vorstellen können, für Schalke zu spielen." Vor Draxler hatte Schalke unter anderem mit Ausnahmetalent Max Meyer (bis 2017), Abwehrspieler Joel Matip (2016) und Kapitän Benedikt Höwedes (2017) verlängert.


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