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SF Siegen: Boris
"Wir sind hinten raus einfach müde"

Den Sportfreunden Siegen kann niemand mehr die überaus erfolgreiche Saison wegnehmen. Aber Michael Boris wäre nicht er selbst, wenn er noch mehr fordern würde.

"Wir haben eine hervorragende Serie gespielt und Mannschaften wie Wuppertal oder Oberhausen klar hinter uns gelassen. Zudem stehen aktuell noch Viktoria und RWE hinter Siegen. Das kann sich sehen lassen. Aber ich würde schon gerne am Ende Vierter werden", gibt Boris die Marschroute für die letzten beiden Spiele aus.

Am Sonntag reist Rot-Weiß Oberhausen ins Leimbachstadion. Boris erwartet einen interessanten Vergleich und hofft, dass eine Mannschaft den Negativlauf von zuletzt fünf sieglosen Spielen in Serie beenden kann. Boris: "Wir haben zuletzt einige Tore in der Schlussphase kassiert. Das resultierte aus der Müdigkeit. Wir sind hinten raus einfach müde. Die Saison hat ihre Spuren hinterlassen. Gegen Oberhausen wollen wir uns noch einmal ordentlich von unseren Fans verabschieden. Danach haben die Jungs noch einmal ein echtes Highlight an der Essener Hafenstraße."

Bevor zu RWE geht, werden am Sonntag reichlich Blumensträuße in Siegen verteilt. Gleich zehn Spieler werden die Sportfreunde verlassen.

Neben den Langzeitverletzen Yannik Dauth, Max Süßenbach und Eugen Litter muss Siegen gegen Oberhausen auch auf Rene Lewejohann (Rippenprellung) und höchstwahrscheinlich Daniel Grebe (muskuläre Probleme) verzichten.

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