"Die Statistik der vergangenen Jahre beweist, dass es Dominanzen, wie Real Madrid sie in den Fünfzigern ausstrahlte oder Bayern und Ajax in den Siebzigern, heute nicht mehr gibt", sagte der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern im Interview mit dem Fußball-Magazin 11Freunde.
Große Kreativität bei Buchführung der Vereine
Rummenigge ist sich auch nicht sicher, dass die Bayern die kommenden Jahrzehnte entscheidend mitprägen werden - zu groß ist seine Skepsis gegenüber dem "Financial Fairplay" der Europäischen Fußball-Union UEFA. "Ich bin nicht sicher, ob es seriös umgesetzt wird", sagte der Vorsitzende der europäischen Klubvereinigung ECA, bereits jetzt werde bei einigen Vereinen "mit großer Kreativität" gearbeitet.
Auch auf die Bundesliga sieht Rummenigge (57) keine "totale Dominanz" des FC Bayern zukommen. "Schon vergessen, dass wir in den zurückligenden zwei Jahren nicht deutscher Meister waren?", fragte er. Generell, sagte der Bayern-Boss, sehe er viele große Vereine in Deutschland unter ihren Möglichkeiten: Der "natürliche Konkurrent des FC Bayern" in der Bundesliga müsse eigentlich nicht Dortmund, sondern "Hamburg, Stuttgart oder Berlin heißen - als Stadt, als Klub, als Umfeld".
Götze-Maulwurf kam aus Manchester
Zudem schilderte Rummenigge seine Sicht der Indiskretionen im Zusammenhang mit dem Transfer des BVB-Stars Mario Götze nach München. "Diese Information kam nicht vom FC Bayern", sagte er bestimmt, stattdessen habe jemand bei Manchester City, das auch Interesse gezeigt habe, "nach einem Glas Rotwein geplaudert".


















