Der frühere Fußball-Bundestrainer Jürgen Klinsmann will seinem Nachfolger früheren Assistenten Joachim Löw mit Blick auf die WM 2014 in Brasilien keinen zusätzlichen Druck machen. "Der WM-Titel ist für Deutschland kein Muss", sagte der 48-Jährige, der am Sonntag (20.30 Uhr MESZ/ZDF) mit den USA auf das DFB-Team trifft: "Wenn es um die Favoriten geht, wird man Brasilien, Deutschland und Spanien nennen. Aber ein Muss ist der Titel nur für Brasilien. Das ist dort bei einer WM im eigenen Land einfach in der Kultur drin. Aber wir alle haben natürlich die Hoffnung, dass Deutschland ganz vorne dabei sein wird."
Die Entwicklung in seinem Heimatland bezeichnete Klinsmann als "fantastisch und toll. Sowohl bei der Nationalmannschaft, wo ich immer mitfiebere, als auch im Vereinfußball. Ein deutsches Champions-League-Finale war fantastisch, und das Spiel war super. Und ich merke überall auf der Welt, dass der deutsche Fußball einen wahnsinnig hohen Stellenwert hat." Löw habe in seinem Kader "eine Tiefe an guten, an jungen und hungrigen Spielern, um die uns alle beneiden. Natürlich auch wir hier in den USA."
