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Poker um de Bruyne
Holzhäuser schießt gegen den BVB

(10) Kommentare

Leverkusens Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser hat mit Blick auf den Poker um Kevin de Bruyne scharfe Kritik am Verhalten des BVB auf dem Transfermarkt geäußert.

Im Gespräch mit der "Welt" wetterte Holzhäuser gegen die Verantwortlichen von Borussia Dortmund, die seiner Meinung nach allzu unmoralisch im Tauziehen um neues Personal agieren. "Die wollten im Januar sogar unseren Trainer Sascha Lewandowski abwerben, ohne uns zu fragen. Sie haben auch einen Jugendspieler von uns abgeworben. Und nun haben sie uns Sokratis vom Butterbrot genommen. Da wusste auch jeder in der Bundesliga, Dortmund mit eingeschlossen, dass wir uns mit dem Spieler einig sind. Da ist es schon überlegenswert, das Weltbild von Borussia Dortmund neu zu definieren," wird der Bayer-Geschäftsführer zitiert.

Ausgelöst wurde die harsche Kritik im Zusammenhang mit dem Poker um Kevin de Bruyne. Der Belgier, der einen Vertrag beim FC Chelsea besitzt, ist nach wie vor ein Dortmunder Wunschkandidat für die Offensive. Während der BVB den 21-Jährigen allerdings gerne kaufen würde, ist Chelsea daran interessiert, ihn an Leverkusen zu verleihen, um ihn nicht vollends abgeben zu müssen und darüber hinaus auf diesem Weg die Verpflichtung von André Schürrle zu realisieren.

Allerdings hatte de Bruyne durchblicken lassen, dass er seine Zukunft in Dortmund sieht und auch BVB-Sportdirektor Michael Zorc hatte unlängst bestätigt, der Belgier wolle sich den Schwarz-Gelben anschließen. Eine Aussage, die Holzhäuser verärgert. "Was Zorc sagt, ist mir egal. Die haben schon viel erzählt", erklärte er.

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  • Grunsch 04.06.2013 16:56 Uhr
    Naja wenn es die Bayern wären hätte Holzheuser moderatere Sprüche genommen.
  • thokau 04.06.2013 17:04 Uhr
    Wenn es die Bayern wären, würde Dortmund jetzt schon wieder aufheulen und die schlechten Manieren der Bayern beklagen!
    Es geht halt immer nur um den eigenen Vorteil, in einem Geschäft, in dem der Fußball nur noch Mittel zum Zweck, nämlich Geld verdienen ist und in dem man den Splitter im Auge des Anderen sieht, nicht aber den Balken im Eigenen!
  • renibert 04.06.2013 17:52 Uhr
    Holzhäuser kann es eben nicht haben, dass es Niemanden sehr zum Pillendreherclub zieht. Er soll seine Hausaufgaben machen und nicht bei Zorc abgucken, das schafft er eh nicht.
  • JohnnyWalker 04.06.2013 19:42 Uhr
    Interessant das alles,noch vor wenigen Wochen waren sie beim BVB am meckern von wegen die Bösen Bayern und nu stellt sich raus das Sie selbst nicht besser sind.Genau wie unsere Politiker alles eine verlogene Bande
  • Rombi 04.06.2013 20:45 Uhr
    Ihr vergleich alle Äpfel mit Birnen... Der BVB hat sich über den Zeitpunkt der Bekanntgabe vom Götze-Wechsel geärgert und das zurecht! Nicht aber über die Tatsache selber, denn der Vertrag (von wegen feste Ablöse) wurde ja immerhin auch vom BVB unterschrieben.
    Was aus Leverkusen zuletzt kam (Völler hat ja auch schon gemoppert) erschließt sich mir nicht so ganz. Die tun so, als hätten sie bereits einen Vertrag mit den beiden abgeschlossen gehabt und der BVB irgendeine Möglichkeit gefunden, diesen zu umgehen. Sich dann auch noch darauf zu berufen, die ganze Liga hätte ja bereits bescheid gewusst über den Wechsel von de Bruyne ist nur noch lächerlich. Wenn es danach geht, dann ist Gündogan schon bei Real, Neymar wäre ebenfalls dort und Shaqiri sowie Mandzukic wären in Dortmund. Alles Gerüchte, alles ohne offizielle Mitteilung der jeweiligen Vereine.
  • memax 04.06.2013 21:00 Uhr
    Die seit Ewigkeiten vom DAX - Konzern Bayer gesponserten Leverkusener agieren selbst wie die Axt im Walde. Rücksichtslos baggern sie Spieler anderer Vereine an. Schürrle ist das beste Beispiel. Gleichzeitig beschweren sie sich dann, wenn sich die Konkurrenz einschaltet bei interessanten Spielern ebenfalls wirbt.

    Mit den Millionen hätten sie schon längst einmal Meister werden müssen. Die wollen nur ihre Unfähigkeit kaschieren. Der EX - DFB - Tünnes sollte einfach nur seine Klappe halten.
  • rower 04.06.2013 22:40 Uhr
    Nichts als gequirlter Magerquark, Herr Holzhäuser.
    Da scheint jemand für seine Tätigkeit im Profifusball nicht geeignet zu sein. Statt zu Heulen lieber Agieren, denn auch in der Natur fressen zumeist die Großen die Kleinen.
  • yoogie1965 05.06.2013 08:18 Uhr
    Die großen fressen die kleinen. Das will der gute Herr Holzhäuser wohl nicht einsehen, aber so läuft das Geschäft.
    Nur mal zur Klarstellung zum Thema Aktion und Reaktion:
    Real kauft Sahin - Dortmund kauft Gündogan
    ManU kauft Kagawa - Dortmund kauft Reus
    Bayern kauft Götze - Dortmund kauft de Bruyne
    Bayern kauft Lewandowski - Dortmund kauft ???
    So und nun das gleiche Spiel eine Etage tiefer, aber da wird es plötzlich ne Sauerei.
    Ich lach mich schlapp. Wenn der Holzhäuser unfähig ist seinen Job zu machen oder anzuerkennen, das andere Vereine mehr zu bieten haben, soll er kündigen und Blumen verkaufen.
    Dortmund muss das beim FCB auch anerkennen und da wird auch mit unfairen teilweise illegalen (Lewa) Mitteln gekämpft.
    Wenn sie sich mit de Bruyne einig waren, warum haben sie keinen Vertrag???
    Also selbst schuld. Bayern hat 2 Verträge mit Lewa (ab 2013 und ab 2014) obwohl sie offiziell noch gar nicht mit ihm verhandelt haben dürfen.
    Sascha Lewandowski, kommt der nicht aus Dortmund??
    Hat Leverkusen den nicht aus Bochum abgeworben??
    Mensch geht respektvoll aber hart mit einanader um und heult nicht rum wie Susi, weil ihr mal den kürzeneren zieht. Das macht der BvB auch nicht.
    Siehe oben zum Thema Sahin, Kagawa, Götze ect.
    Da meckern höchstens mal die Fans, aber nicht die Verantwortlichen. Bringt ja auch nichts.
  • TeleSantana 05.06.2013 13:51 Uhr
    Lieber Herr Holzhäuser,
    Fakt ist, dass sich jeder Spieler bei einem Gegenangebot von Borussia Dortmund vs Leverkusen gegen Ihren Verein entscheiden würde.
    Das gilt es zu akzeptieren und zu respektieren.
    Es ist doch schon sehr "verwunderlich", dass ein erfahrener Entscheidungsträger eines Bundesligavereins wie Sie es sind dies nicht zur Kenntnis genommen haben.
    Bitte suchen Sie doch weiter in Brasilien Ihre Ze Robertos,Lucios,Emersons,etc die Ihnen dann wieder käuflich abgeworben werden.
    Hat ein Spieler in der Buli den Sprung bereits gepackt, wird er sich wohl stets für einen Verein wie BVB oder FCB und gegen Ihren entscheiden.
    Ich bin davon ausgegangen, Sie wüssten das!!!
  • GÖ-Borusse 06.06.2013 01:30 Uhr
    Herr Holzhäuser scheint sich im Fall Sokratis noch nicht genug blamiert zu haben. Wenigstens Rudi Völler hat offenbar daraus gelernt und schweigt nun zu de Bruyne.

    Sokratis: Hatte einen gültigen Vertrag mit Bremen und es bestand Verpflichtungsinteresse bei Leverkusen und beim BVB. Wie in aller Welt kommt Herr Holzäuser auf die Idee, dass der BVB in dieser Angelegenheit mit Levererkusen sprechen müßte oder auf deren Befindlichkeiten Rücksicht nehmen muß? Der Vergleich mit Bayern und Götze ist an den Haaren herbeigezogen, denn der entscheidene Unterschied war, dass Götze einen Vertrag beim BVB hatte, Sokratis jedoch keinen bei Bayer 04.

    De Bruyne: Hier hat sich Bayer 04 doch selbst ein Bein gestellt. Lt. "Welt" waren sich Chelsea und Bayer einig über eine 1jährige Leihe im Zuge des Schürrle-Wechsels. Dieses Übereinkommen hat Bayer(!!) platzen lassen um auf eine 2jährige Leihe zu pokern. Das wollte Chelsea nicht. Zu dem (!!) Zeitpunkt hat sich der BVB eingeschaltet. Als Bayer dann seine Felle davonschwimmen sah, wollte man schnell einen Salto Rückwärts machen und das 1jährige Leihgeschäft, dass man selbst hatte platzen lassen, wieder aktivieren und tat ggü. der Öffentlichkeit so, als wenn das die ganze Zeit klar war und es den "Platzer" nie gegeben hätte. Das so ein Verhalten dem Management von Chealsea sauer aufstößt, wundert mich nicht. Klassicher Fall von "verpokert", Herr Holzhäuser. Was aber nun der BVB "dafür kann" wird wohl Ihr Geheimnis bleiben. Selbst der Sportskamerad Völler scheint das nicht mehr so recht nachvollziehen zu können.

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