Nachdem der 72-Jährige zunächst gefordert hatte "all die Aufregung, die derzeit in Brasilien passiert, all diese Proteste" zu vergessen und sich auf den Fußball zu konzentrieren, twitterte er nun, dass man ihn "nicht missverstehen" solle: "Ich befürworte zu 100 Prozent die Proteste für Gerechtigkeit in Brasilien."
Shitstorm auf Facebook
Vor allem im sozialen Netzwerk Facebook hatte Pelés ursprüngliche Äußerung einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Seine Landsleute warfen ihm "Ignoranz" vor, er solle "zur Hölle" fahren. Auch in den Spielorten des Confed Cups am Donnerstag, Rio und Salvador, wollten erneut Zehntausende auf die Straße gehen, nachdem in den vergangenen Tagen im Austragungsland der WM 2014 bereits Hunderttausende protestiert hatten.
Brasiliens Superstar Neymar sowie zahlreiche weitere Nationalspieler und Trainer Luiz Felipe Scolari unterstützten verbal die Protestbewegung und übten Kritik an der Regierung.
