Dem Fußball kommt eine besondere Verantwortung zu", sagte Sandrock bei der Eröffnung des Forums "Sport und Politik verein(t) gegen Rechtsextremismus" am Donnerstag in Frankfurt/Main: "Das beginnt im Alltagsgeschäft. Fairplay ist die oberste Maxime unseres Handelns."
"Wir dürfen nicht nachlassen"
Der 57-Jährige stellte klar: "Es ist nicht alles gut - das wissen wir. Deswegen ist es wichtig, dass wenn es zu Verfehlungen kommt, wir im Sinne einer Nulltoleranzpolitik strikte Sanktionen aussprechen." Der Kampf gegen rechtes Gedankengut in und um die Stadien und Bolzplätze sei "eine Daueraufgabe", sagte Sandrock: "Wir dürfen nicht nachlassen und müssen immer hellwach sein."
Für bundesweites Aufsehen hatte zuletzt der rechtsradikale Übergriff auf zwei Fanbeauftrage von Ex-Meister Borussia Dortmund am Rande des Champions-League-Achtelfinales bei Schachtjor Donezk gesorgt.
Das Beratungsnetzwerk, das für zwei Tage in Hessen tagt, vereint alle Träger der 2011 ins Leben gerufenen Kampagne "Foul von Rechtsaußen - Sport und Politik verein(t) für Toleranz, Respekt und Menschenwürde". Redner des Forums in den Räumen des DFB sind unter anderen Michael Vesper, Generaldirektor des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), die Thüringer Ministerin für Soziales, Familie und Gesundheit, Heike Taubert, sowie der renommierte Fanforscher Gunter A. Pilz als Anti-Diskriminierungsbeauftragter des DFB.


















