Knapp zwei Wochen vor dem Saisonstart hat der FC Schalke 04 den Kader für seine U23 noch nicht komplett beisammen. Das soll sich bis Mitte dieser Woche ändern. „Es wird sich recht kurzfristig etwas tun“, kündigt Oliver Ruhnert, Sportlicher Leiter der „Knappenschmiede“, an.
Ein Angreifer steht vor der Unterschrift auf Schalke, aber noch sind nicht alle Details mit dem abgebenden Verein geklärt. Außerdem werden noch einige Spieler die Gelsenkirchener verlassen. Ruhnert rechnet mit noch bis zu drei Abgängen.
Dann wäre der große personelle Umbruch abgeschlossen. Ruhnert ist dennoch optimistisch, was die Zusammenstellung der Schalker Mannschaft und deren Rolle in der Regionalliga West angeht. „Auch wenn wir einige wichtige Spieler verloren haben, sind in Ferdinand Oswald, Boné Uaferro, Dennis Erdmann, Philipp Max, Olivier Caillas David Müller und Julius Biada sieben Stammkräfte geblieben“, zählt Ruhnert auf. Dazu dürften René Klingenburg und Kaan Ayhan, die nominell dem Profikader angehören, überwiegend in der „Zwoten“ Spielpraxis erhalten.
Mit den bisherigen Neuverpflichtungen – unter anderem die bereits in der 3. Liga erprobten Robert Leipertz (Aachen) und Tim Kübel (Dortmund II) – sowie den besten Talenten aus der eigenen Westmeister-Jugend glaubt Ruhnert, dass Schalkes Unterbau eine sehr spannende Mischung aufbiete. „Ich habe überhaupt keine Bedenken, was die Qualität der Mannschaft angeht. In der Vorbereitung haben die Jungs schon gezeigt, welches Potenzial in ihnen steckt. Der Unterschied zur Vorsaison ist allerdings, dass die Liga noch einmal stärker geworden ist“, meint Ruhnert.


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