Der Niederländer kam mit dem griechischen Erstligisten PAOK Saloniki im Rückspiel der dritten Runde bei Metalist Charkiw nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus und konnte die 0:2-Niederlage aus dem Hinspiel nicht wettmachen.
Der ukrainische Vizemeister ist damit formal einer der möglichen Gegner der Schalker. Gegen Charkiw hatte die Europäische Fußball-Union (UEFA) jedoch am Dienstag ein Disziplinarverfahren eröffnet. Der Verband teilte mit, der Klub stehe unter Verdacht der indirekten oder direkten Manipulation von Spielen. Der Fall soll am 13. August in der UEFA-Zentrale verhandelt werden.
Der russische Vizemeister Zenit St. Petersburg, ebenfalls ein möglicher Gegner des S04, gab sich gegen den FC Nordsjaelland derweil keine Blöße und kam gegen die Dänen zu einem ungefährdeten 5:0 (1:0)-Sieg (Hinspiel: 1:0). Auch Dinamo Zagreb hatte mit dem FC Sheriff Tiraspol/Moldawien beim 3:0 (2:0)-Auswärtserfolg keine Mühe und steht ebenso in den Play-offs wie Austria Wien. Den Österreichern reichte am Mittwoch ein 0:0 bei FH Hafnarfjördur/Island, nachdem das Hinspiel 1:0 gewonnen worden war.
Am Abend spielte auch der niederländische Rennomierklub PSV Eindhoven im Duell mit dem belgischen Nachbarn Zuite Waregem um die Chance auf ein Spiel gegen Schalke. Weitere mögliche Gegner der Königsblauen sind Real Sociedad San Sebastian oder auch Fenerbahce Istanbul, das allerdings auch wegen Manipulationsverdachts von einem Europacup-Ausschluss bedroht ist. Die Auslosung der Play-offs ist für Freitag (9. August) terminiert.
