BVB-Trainer Jürgen Klopp zeigte sich als erklärter Fan gut organisierter Teams: "Braunschweig hat seinen Defensivplan mit unglaublicher Konsequenz durchgezogen. Wer so arbeitet, wird belohnt. Wir sehen und auf jeden Fall wieder und das nicht nur im Rückspiel."
Sein Gegenüber Torsten Lieberknecht freute sich einfach nur darüber "zum zweiten Mal nach 28 Jahren nicht auf einem Abstiegsplatz in der 1. Liga" zu stehen.
Marcel Schmelzer lobte den Mann des Spiels Jonas Hofmann: "Wenn man die Vorbereitung gesehen hat, weiß man, was er für ein Talent ist. Wenn er so weiter macht, wird er noch öfter in dieser Saison spielen. Auch die jungen Spieler können bei uns reinkommen und ein Spiel entscheiden."
Der Youngster selbst war überrascht von seinem Führungstor: "Ich habe ehrlich gar nicht damit gerechnet, dass der Ball reingeht", sagte Hofmann. Von der Erfahrung, zum Profikader zu gehören, schwärmte er in höchsten Tönen: "Allein das Stadion, die Öffentlichkeit, das ist alles ein paar Etagen höher, als ich es gewohnt war."
Was hatte Jürgen Klopp Hofmann vor der Einwechslung mit auf den Weg gegeben? Nicht viel: "Er hat mir viel Spaß gewünscht und gesagt, ich soll einfach Gas geben wie im Training." Gesagt getan.
Stürmer Robert Lewandowski hatte angeblich gar nicht mitbekommen, dass der Anschlusstreffer der Braunschweiger mit seiner Hilfe fiel und von seinem Rücken abgefälscht wurde. Das er selbst diesmal nicht ins gegnerische Tor traf, lag auch an Marco Reus, denn der wollte den Elfmeter gerne schießen. "Das haben wir schon vor dem Spiel so abgesprochen. Wir gucken mal, wie es beim nächsten Mal ist."




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