Joachim Löw in Stürmer-Not: Dem Bundestrainer droht in den entscheidenden WM-Qualifikationsspielen gegen Irland am 11. Oktober und in Schweden (15. Oktober) nun auch noch der Ausfall von Miroslav Klose. Der 35 Jahre alte DFB-Rekordtorjäger muss wegen einer Entzündung im Fuß angeblich länger pausieren als gedacht. Löw muss bereits definitiv auf Mario Gomez vom AC Florenz (Knieverletzung) verzichten.
Lazio Rom wird mindestens noch zwei Wochen lang ohne den deutschen Nationalspieler auskommen müssen. Dies habe eine Untersuchung bei DFB-Teamarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt in München ergeben, berichtete die italienische Sporttageszeitung Corriere dello Sport am Donnerstag.
Klose werde daher nicht wie ursprünglich erwartet am kommenden Sonntag im Ligaspiel gegen Aufsteiger Sassuolo einsatzfähig sein. Er falle demnach auch im Europa-League-Duell gegen Trabzonspor und in der Serie A gegen Florenz aus.
Kießling wieder im Gespräch
Lazio-Präsident Claudio Lotito ist vom Deutschland-Trip Kloses offenbar genervt. "Es ist nicht so, dass die Lazio-Ärzte nichts wert seien. Wie lange geht er schon nach Deutschland, um sich wegen dem Fuß behandeln zu lassen? Das Problem wurde dennoch nicht gelöst", wird Lotito zitiert.
Ein echtes Problem hätte auch Löw. Sollten Klose und Gomez nicht zu Verfügung stehen, dürfte auch eine Nominierung von Leverkusens Stefan Kießling wieder diskutiert werden. Der Bayer-Torjäger und Bundesliga-Torschützenkönig der vergangenen Saison wird vom Bundestrainer seit der WM 2010 ignoriert.
In den jüngsten Spielen gegen Österreich (3:0) und die Färöer (3:0) hatte der Gladbacher Max Kruse als dritter Stürmer im DFB-Kader gestanden. Eine Alternative wäre auch der Münchner Mario Götze, der nach längerer Verletzungspause wieder im Training ist und bis zum 11. Oktober fit sein müsste. Der Jungstar wurde von Löw schon einige Male als "falsche Neun" aufgeboten.


















