„Im Gegensatz zu unserer 1:2-Niederlage zuvor gegen Düsseldorf II haben wir uns gegen Aachen für unsere gute Leistung auch belohnt“, ist Michael Boris zufrieden. Der Coach der Sportfreunde schiebt erklärend nach: „Wir haben gegen die Alemannia genau so gespielt wie in 75 Minuten bei der Fortuna - nur diesmal mit den Toren.“
Das Wiedersehen mit Ex-Kapitän Nowak
Und die dürfen auch am Samstag im Niederrheinstadion nicht fehlen, schließlich wollen die Siegener ihrem Ex-Kapitän Jörn Nowak einen auswischen. Boris, der die Rot-Weißen in dieser Saison bereits drei Mal unter die Lupe genommen hat, weiß um die Schwere der Aufgabe, zeigt sich aber zuversichtlich: „Wenn wir so auftreten wie gegen Aachen, müssen wir uns vor keiner Mannschaft verstecken.“
Ob in Oberhausen auch Neuzugang Toni Tipuric dabei sein wird, steht aber noch in den Sternen. Noch immer liegt keine Spielberechtigung für den Innenverteidiger, der zuletzt für Austria Lustenau aktiv war, vor. Boris: „In seinem Fall entscheidet nicht der DFB, sondern die FIFA. Wir hoffen, dass die Angelegenheit schnell erledigt wird.“
Ob Tipuric bei Erhalt der Spielberechtigung auch sofort in die Startelf rücken würde, darüber macht sich Boris aber erst Gedanken, wenn der Fall erledigt ist.



