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Kommentar
Sperre für die Schwalbenkönige

Gleich drei Spieler versuchten am Wochenende auf dreisteste Art und Weise den Schiedsrichter zu täuschen. Eine Sperre bekommen sie dafür nicht. Ein Kommentar.

Für Mats Hummels und Ragnar Klavan muss es wie Hohn klingen, dass sie am nächsten Spieltag gesperrt sind, weil die unsägliche Doppelbestrafung nicht abgeschafft wird. Obwohl sich praktisch alle Beteiligten einig sind, dass die Kombination aus Elfmeter und Roter Karte - Tätlichkeiten und grobe Foulspiele einmal ausgeklammert - unverhältnismäßig hart ist.

Ohne Sperren wird das Übel nie verschwinden

Während Hummels und Klavan nämlich zuschauen müssen, dürfen Jonathan Schmid, Mehmet Ekici und Vedad Ibisevic ihren Vereinen auf dem Feld helfen, obwohl sie die viel größeren Übeltäter am Wochenende waren. Alle drei übertrafen sich geradezu beim Versuch der Schiedsrichtertäuschung in Unverschämtheit und Plumpheit. Die anschließenden, ziemlich halbherzigen Erklärungsversuche setzten der Peinlichkeit die Krone auf.

Derartige Unsportlichkeiten haben nichts mit Cleverness oder Selbstschutz zu tun und gehören rigoros bestraft. Dass es im Spiel nicht die Rote Karte gibt, ist in Ordnung, weil die Ansicht der TV-Bilder oft nötig ist. Eine nachträgliche Sperre haben sich die Schwalbenkönige aber verdient! Ansonsten wird dieses Übel nie verschwinden.

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