Dazu setzt der ESC auf die Unterstützung der Essener Fußballfans. So erhalten RWE-Fans bei den Heimspielen der anstehenden Eishockey-Spielzeit der Moskitos beim Vorzeigen einer rot-weissen Dauerkarte oder einer Eintrittskarte für das jeweils vorangegangene Heimspiel einen Euro Rabatt auf den Eintrittspreis. „Wir hoffen, dass sich die Essener Vereine durch die sportart-übergreifende Unterstützung ihrer Fans bald wieder in höheren Ligen bewegen. Insofern ist das eine tolle Aktion, die hoffentlich auch den einen oder anderen Moskitos-Fan an die Hafenstraße führt“, erklärt Dr. Michael Welling, 1. Vorsitzender von Rot-Weiss Essen.
„1200 bis 1500 Besucher wären klasse“
Gegen die Füchse aus Duisburg, die bereits drei Spiele absolviert haben, rechnen die Stechmücken mit einer vierstelligen Zuschauerzahl. „1200 bis 1500 Besucher wären schon klasse. Das würde unsere Mannschaft gegen Duisburg sicher beflügeln“, sagt ESC-Manager Michael Rumrich.
Sportlich scheinen die Moskitos für die neue Saison durchaus gerüstet zu sein. Der Stamm der letztjährigen Mannschaft wurde gehalten und punktuell verstärkt. Als Königstransfer kann zweifellos die Verpflichtung von Aaron McLeod bezeichnet werden. Der 25-jährige Kanadier wechselte aus der nordamerikanischen Collegeliga (NCAA) an den Essener Westbahnhof. Der Angreifer wird eine der Kontigentstellen in Essen einnehmen und zudem das Erbe von Michael Budd antreten, der nicht mehr für die Moskitos auflaufen wird. Bereits in der Vorbereitung stellte McLeod eindrucksvoll unter Beweis, dass ihm dies durchaus gelingen kann. Der quirlige Stürmer war von seinen Gegenspielern kaum zu halten und traf regelmäßig ins Schwarze. Rumrich ist deshalb davon überzeugt, dass der ESC eine bessere Rolle als im Vorjahr spielen kann. „Im Vergleich zur letzten Saison haben wir uns defintiv verbessert. Das war schon in den ersten Trainingseinheiten zu merken. Das Tempo ist deutlich höher gewesen“, findet der ehemalige Nationalspieler.
Das Team von Trainer Markus Berwanger hat ein klares Ziel ins Auge gefasst. Ein Platz unter den ersten sechs und somit die Qualifikation für die Oberliga-Endrunde soll her. Rumrich: „Wir sind stark genug, um diese Vorgabe zu erfüllen. Die ersten drei Plätze scheinen wieder vergeben zu sein. Dahinter ist für uns aber alles möglich. Wichtig wäre daher ein gelungener Start gegen Duisburg.“
