Und sie ziehen ihre Kreise: Die Bayern, die Borussen und die Leverkusener. Schalke 04 ist abgeschlagen, nicht vom Minimalziel her, aber vom Glauben vieler Fans, dass der Klub wirklich mal die ersten drei Plätze angreifen kann.
Ein Verein baut vermeintlich vor. Hat man viele Verletzte, dann wird aus dem Heiligen Gral, der sich zweite Reihe nennt, getrunken. Der Revierklub hat diesen anscheinend leider nicht. Was Borussia Dortmund in der Veltins Arena abgeliefert hat, das war eine Demütigung für Schalke!
Nicht gut genug
Der Revierklub hechelt hinterher. Während Schwarzgelb gegenüber dem FC Bayern zumindest aktuell soetwas wie Konkurrenz darstellt, ist Schalke meilenweit davon entfernt. Geradezu schwermütig ist dabei das Spiel des S04. Es wirkt leblos und ohne wirkliche Antriebskraft. Natürlich ist der Schalke-Kader dezimiert, aufgrund der vielen verletzten Spieler. Aber ist das der Ausrede und Argumentation wert? Schalke 04 will doch ein großer Verein, ein Big-Player, sein. Oder nicht?
Jens Keller wirkt zunehmend hilflos. Während ein geübter Beobachter registriert hat, wie Klopp schon unter "DER" Woche alles und jeden heißmachte, kamen aus Schalke nur Worthülsen und Standardphrasen. So gewinnst du keinen Blumentopf!
Schalke 04 ist im Kampf um die oberen Plätze eins bis drei nur noch eine Randfigur, das heruntergefallene Stück Salami der Pizza. Jens Keller vermag dies anscheinend nicht zu ändern. Der königsblaue S04 ist nur noch eine Luftnummer im Kampf um die Plätze am Gipfel des Mount Bundesliga. Der Fußball der Schalker reicht noch nicht einmal für die eigenen Ansprüche. Die Blauen sind nur noch ein Scheinriese. Ja, Herr Draxler, sie haben recht.




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