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Verbruggen bleibt Chef der Sport-Weltverbände
Der Rücktritt vom Rücktritt

Als einziger Kandidat steht der Niederländer Hein Verbruggen für die Wahl des Präsidenten der Sport-Weltverbände (GAIFS) am Freitag in Peking bereit. Das 66 Jahre alte IOC-Mitglied bleibt damit einer der einflussreichsten Sportführer. Obwohl er vor einem Jahr seinen Rücktritt angekündigt hatte, stehe für vier weitere Jahre zur Verfügung, weil ihn zahlreiche Verbände darum gebeten hätten, sagte er dem sid. Verbruggen ist Vorsitzender der IOC-Koordinierungskommission für die Sommerspiele in Peking und gilt als enger Vertrauter von IOC-Chef Jacques Rogge. Er trat 2005 als Präsident des Radsport-Weltverbandes UCI zurück, blieb aber auf Rogges Wunsch UCI-Vize und wurde als Mitglied im IOC bestätigt, dem er seit 1996 angehört.


Den GAIFS-Vorsitz hatte Verbruggen 2004 "geschäftsführend" vom Südkoreaner Un-Yong Kim übernommen, der nach seiner Verurteilung wegen Korruption nicht weiter amtieren konnte und später auch das IOC verlassen musste. Der GAIFS gehören über 100 Sport-Weltverbände an, darunter auch alle olympischen Föderationen.

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