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Weltrekord von Britta Steffen bleibt bestehen
Australien verzichtet auf Einspruch

Britta Steffen hat ihren Weltrekord über 100 Meter Freistil nun doch nicht abgeben müssen. Der Weltverband FINA erkannte die Bestmarke der Australierin Lisbeth Lenton vom 4. April nicht an. Die FINA begründete ihre Maßnahme mit der Tatsache, dass Lenton den vermeintlichen Rekord als Startschwimmerin einer Mixed-Staffel aufgestellt hatte.
Kurz nach den Titelkämpfen von Melbourne war die fünffache Weltmeisterin Lenton bei einem Länderkampf mit den USA in Sydney in 52,99 Sekunden als erste Frau unter 53 Sekunden geblieben und hatte dabei die Zeit von Steffen beim EM-Gold im Vorjahr in Budapest um 31 Hundertstel unterboten.

Dabei war Lenton gegen US-Superstar Michael Phelps geschwommen. "Natürlich bin ich ein bisschen enttäuscht. Aber trotz der Aberkennung des Rekordes kann ich stolz darauf sein, als erste Frau unter 53 Sekunden geschwommen zu sein", sagte Lenton: "Und ich werde weiter daran arbeiten, mich noch mehr zu verbessern." Australiens Verband wird auf einen Einspruch verzichten. "Es gibt von unserer Seite keine weiteren Aktionen", sagte Sportdirektor Glenn Tasker.

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