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WM 2014
Argentinien beklagt die "Weltschande"

Die Geschichte der Erzrivalität zwischen den südamerikanischen Fußball-Großmächten Brasilien und Argentinien scheint um ein skurriles Kapitel anzuwachsen.

Wegen bislang weitgehend unerfüllter Kartenwünsche argentinischer Fans für die WM-Endrunde 2014 im Nachbarland beschrieben Zeitungen im Land der Gauchos die Verlosung der ersten gut 890.000 Tickets als "Weltschande" und warnten vor einem "aufziehenden Streit".

Die Enttäuschung in Argentinien ist zumindest statistisch nachvollziehbar. Bei fast einer Viertelmillion Bestellungen bedeutete die Zuteilung von gerade einmal 4493 Karten an argentinische Fans eine Quote von nicht einmal zwei Prozent.

Das Land des zweimaligen Weltmeisters liegt damit in der Rangliste der Nationen lediglich auf Platz elf. Spitzenreiter ist Gastgeber Brasilien, auf den 71,5 Prozent (625.276) der verlosten Billets entfielen, vor den USA (66.646) und Großbritannien (22.257). Deutsche Fans durften sich über 18.019 WM-Karten und damit das viertgrößte Kontingent freuen.

Insgesamt registrierten die WM-Organisatoren, die bis Turnierbeginn rund drei Millionen Karten verkaufen wollen, 6,2 Millionen Karten-Order aus 188 Ländern registriert.

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