Bereits am vergangenen Wochenende übernahm Licht die Regie an der Bande der Westfalen. Allerdings hieß es aus Kreisen der Eisbären, dass Banaszak aufgrund einer schweren Erkältung verhindert war. Die Trennung sei offiziell erst am Mittwoch erfolgt.
"Das gezeigte Niveau entsprach nicht dem Leistungsvermögen"
In der Hauptrunde der West-Gruppe liegt Hamm hinter den beiden Top-Teams aus Hessen und dem EV Duisburg auf einem soliden vierten Tabellenplatz. Dennoch waren die Verantwortlichen mit den bisherigen Leistungen nicht einverstanden. Insbesondere die 1:8-Klatsche in der Vorwoche beim Herner EV sorgte für Kopfschütteln. „Das gezeigte Niveau entsprach nicht dem Leistungsvermögen der Mannschaft. Wir hatten das Gefühl, dass der Trainer die Mannschaft nicht mehr erreichen konnte“, sagt Manager und Interimstrainer Thorsten Licht. Der Entschluss zur Trennung sei am Wochenende endgültig gereift. „Das war das i-Tüpfelchen. Als ich die Mannschaft betreut habe, wurde mir einiges klar“, betont Licht.
Eine langfristige Lösung für das Traineramt in Hamm ist bisher noch nicht in Sicht. Licht wolle sich bei der Auswahl Zeit lassen und zur Not bis zum Beginn der Endrunde warten. „Wir suchen einen Trainer für die Zukunft, der unser Konzept weiterführen möchte. Wir möchten einen Schnellschuss unbedingt vermeiden.“
