Das Team von Bundestrainer Joachim Löw wird am 13. Mai 2014 in Mainz gegen Polen antreten. Das beschloss das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) am Freitag bei seiner Sitzung in Hamburg. Damit wird erstmals ein Länderspiel in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt stattfinden. Die Einnahmen kommen den Stiftungen des DFB und des Ligaverbandes zugute.
"Die regelmäßige Ausrichtung dieses Benefizländerspiels ist ein wunderbarer Beleg für das soziale Engagement von DFB und Ligaverband und starkes Zeichen für die Solidarität des Fußballs. Durch die Einnahmen wird die großartige und vielfältige Arbeit in den Stiftungen erst möglich", sagte DFB-Präsident Wolfgang Niersbach: "Neben diesem sozialen Aspekt ist das Spiel in der Vorbereitung auf die WM in Brasilien aber auch sportlich eine tolle Ansetzung."
Seit 15 Jahren Spiele für den Guten Zweck
Das Benefizspiel hat Tradition. Bereits seit 1998 spielt die Nationalmannschaft für die gute Sache, zuletzt beim 2:1 über Uruguay am 29. Mai 2011 in Sinsheim. Die Erträge werden anteilig an die drei DFB-Stiftungen sowie die Bundesliga-Stiftung verteilt. Auch die Robert-Enke-Stiftung und die Fritz-Walter-Stiftung erhalten Zuwendungen.
Gegen Polen ist Deutschland ungeschlagen: In 17 Länderspielen siegte die DFB-Auswahl zwölfmal und spielte fünfmal unentschieden. Die Begegnung in Mainz findet 40 Jahre nach der legendären "Wasserschlacht von Frankfurt" statt, bei der Deutschland am 3. Juli 1974 während der Heim-WM 1:0 durch ein Tor von Gerd Müller siegte und ins Finale gegen die Niederlande einzog.
