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Nullnummer zwischen Hertha und dem FCA

Aufsteiger Hertha BSC tritt auf der Stelle. Das Team von Jos Luhukay kam in einem glanzlosen und zeitweise zähen Heimspiel gegen den FC Augsburg nicht über ein 0:0 hinaus.

Die Hauptstädter sind nach dem Remis gegen Luhukays Ex-Klub seit nunmehr drei Heimspielen ohne Erfolgserlebnis. Mit 19 Punkten liegen die Berliner in der Tabelle aber weiterhin im Soll.

Die Augsburger kamen eine Woche nach dem überzeugenden 2:0 gegen 1899 Hoffenheim zu einem erneuten Achtungserfolg. Mit nunmehr 17 Punkten haben sich die Schwaben im Tabellen-Mittelfeld der Liga festgesetzt und tankten Selbstvertrauen für das schwierige Achtelfinal-Duell im DFB-Pokal am Mittwoch mit Rekordmeister Bayern München (20.30 Uhr).

Vor den Augen von Herthas Ex-Trainer Otto Rehhagel agierten beide Teams lange Zeit vorsichtig und boten den knapp 38.667 Zuschauern im Olympiastadion wenig Sehenswertes. Einsatz und Laufbereitschaft bestimmten das Spiel auf beiden Seiten, die Aktionen in der Offensiv blieben lange durchschaubar und verpufften frühzeitig.

Hertha konnte im Gegensatz zu den Gästen zumindest mit Angriffen über die Flügel noch für etwas Schwung sorgen. Nach schöner Einzelaktion von Marcel Ndjeng über die linke Seite (18.) kam Änis Ben-Hatira aus acht Metern zum Schuss, doch der Angreifer verfehlte das Gehäuse. Kurz danach Pech für die Hausherren: Innenverteidiger Sebastian Langkamp musste verletzt vom Platz. Für den Ex-Augsburger kam Peter Niemeyer zum Einsatz. Niemeyer ging ins defensive Mittelfeld, Hajime Hosogai rückte in die Innenverteidigung.

Augsburg war offenbar von Beginn mit einem 0:0 zufrieden. Lediglich durch Freistöße setzten die Gäste in der gegnerischen Hälfte Akzente. Hertha blieb auch im zweiten Durchgang optisch überlegen und hatte durch Torjäger Adrian Ramos einige gute Szenen. In der 55. Minute setzte sich der Kolumbianer gegen Paul Verhaegh durch und zog aus 20 Metern ab. Augsburges Keeper Marwin Hitz tauchte rechtzeitig ab und rettete zur Ecke.

In der 66. Minute schickte Luhukay den erst 18 Jahre alten Hany Mukhtar ins zentrale Mittelfeld und ließ Freistoßspezialist Ronny draußen. Der kleine Mukhtar bemühte sich in seinem dritten Bundesliga-Spiel nach Kräften, doch die große Wende konnte auch das Berliner Eigengewächs nicht einleiten.

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