Der Verein, der Trainer Daniel Doneschal nach dem Spiel beurlaubte, bittet in dem Statement um eine Versöhnung mit dem Gegner. "Wir sind bereit, mit euch die Friedenspfeife zu rauchen", heißt es. "Unser Angebot steht nach wie vor, sich auf neutralem Boden zu treffen und die Hände zu reichen."
Stimmen zu den Tumulten nach dem Spiel
Der Verein verurteilt die Vorkommnisse, nicht nur am Sonntag, sondern im Allgemeinen. "So macht man den Fußball kaputt. Fußball ist Emotion. Zwei Teams sind ehrgeizig und wollen gewinnen. Und Trainer wollen sich mit ihrer Mannschaft profilieren. Aber es bleibt doch immer noch die schönste Nebensache der Welt."
Ein Handyvideo zeigt einen Teil der Tumulte
Desweiteren sorgt sich der DFV um die Zukunft: "Wenn die Zuschauer Angst haben müssen zum Spiel zu kommen oder wenn Eltern zu ihren Kindern sagen: 'Fußball? Viel zu gefährlich!' dann fangen wir an 150 Jahre Fußball bei uns im Pott zu Grabe zu tragen. Wollen wir das?" Will man anscheinend nicht: "Vielleicht ist es ja ein Vorsatz fürs neue Jahr, die Saison 2014/15 ohne einen Sonderbericht und ohne eine Spruchkammersitzung zu spielen." Zu wünschen wäre es dem Fußball.
