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USA
Klinsmann verlängert und wird befördert

Spätestens jetzt ist Amerika für Jürgen Klinsmann das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Der Nationaltrainer der USA hat seinen Vertrag verlängert und wird befördert.

Noch vor der WM in Brasilien hat Klinsmann sein Arbeitspapier mit dem US-amerikanischen Fußballverband vorzeitig um vier Jahre bis 2018 verlängert und erhält eine neue Machtfülle: Er wird zugleich zum Technischen Direktor befördert - unabhängig vom Abschneiden seiner Mannschaft im kommenden Sommer. Ein gewaltiger Vertrauensvorschuss für den früheren Bundestrainer.

"Einer der Gründe, warum wir Jürgen damals als Cheftrainer verpflichtet haben, war der, dass wir uns auf allen Ebenen weiterentwickeln wollten", sagte Sunil Gulati, Präsident des Verbandes U.S. Soccer, bei der Bekanntgabe der Vertragsverlängerung bis zur WM in Russland. Man habe in Klinsmanns bisheriger Amtszeit bereits sehr deutlich die Entwicklung der Verbandsstrukturen gesehen. "Auf dem Spielfeld und in allen anderen Bereichen", sagte Gulati: "Jürgen hat eine starke Basis gelegt, angefangen von unserer A-Mannschaft bis runter in die Jugendteams. Auf dieser Basis wollen wir weiter aufbauen."

"Fortschritte in allen Bereichen - das ist aufregend"

Für Klinsmann ist es bereits jetzt die längste Amtszeit als Trainer, der Wahl-Kalifornier scheint angekommen. Nach dem Sommermärchen 2006 mit der DFB-Auswahl und einem missglückten, 300 Tage währenden Intermezzo bei Bayern München hat der 49-Jährige in den USA anscheinend seine Bestimmung gefunden. 27 seiner 43 Länderspiele hat Klinsmann gewonnen, darunter auch ein Testspiel gegen die ersatzgeschwächte deutsche Nationalmannschaft im Sommer (4:3). 2013 und 2012 waren die erfolgreichsten Jahre der amerikanischen Fußball-Geschichte, im Juli gewannen die USA den Gold-Cup im eigenen Land. "Ich bin sehr glücklich, dass ich die Arbeit fortsetzen darf, die wir vor mehr als zwei Jahren begonnen haben", sagte Klinsmann: "Es ist aufregend, den Fortschritt zu sehen, den wir in dieser Zeit gemacht haben, und wir werden weiter hart daran arbeiten, Fortschritte in allen Bereichen zu erzielen."

Derzeit ist Klinsmann in Bradenton/Florida, wo er sich mit den Nachwuchstrainern des US-Verbandes zu Gesprächen trifft. "Wir werden weiter sehr intensiv an der Ausbildung unserer Jugend- und Juniorenspieler arbeiten", sagte der Weltmeister von 1990 mit Blick auf sein neues zusätzliches Amt als Technischer Direktor.

Für Klinsmann, der am 30. Juli 2014 seinen 50. Geburtstag feiert, eine wichtige Position: "Das ist eine große Herausforderung und gleichzeitig eine große Chance", sagte der gebürtige Schwabe: "Es ist einfach großartig, mit so vielen talentierten jungen Menschen zu arbeiten." Ein Baustein, um dem Männerfußball-Entwicklungsland endlich einen großen Titel zu bescheren. Denn bisher sieht die globale Bilanz der USA eher bescheiden aus. Eine Viertelfinal-Teilnahme 2002 - damals schoss Michael Ballack die Amerikaner aus dem Turnier - steht als größter Erfolg der letzten 80 Jahre zu Buche. Klinsmann hat weitere vier Jahre Zeit, das zu ändern. Den Grundstein kann er gegen Deutschland bei der WM legen: am 26. Juni (18.00 Uhr) in Recife im letzten Gruppenspiel.

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