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Chelsea-Ehren-Vizepräsident offenbar bei Absturz getötet
Absturzursache ist noch unklar

Die Niederlage des englischen Fußball-Meisters FC Chelsea im Champions-League-Halbfinale beim fünfmaligen Cup-Gewinner FC Liverpool (1:4 im Elfmeterschießen) hatte ein tragisches Nachspiel: Im Anschluss an die Partie ist es zu einem Hubschrauber-Absturz gekommen, bei dem offenbar Chelseas Ehren-Vizepräsident Philip Carter und drei weitere Insassen getötet worden sind. Die Polizei gab allerdings die Identität der Todesopfer bislang nicht bekannt.

Der Helikopter mit dem Multimillionär an Bord war nach dem Spiel vom Liverpooler John Lennon Airport gestartet und kurz darauf vom Radar verschwunden. Nach einer fieberhaften Suche hat die Polizei das Wrack des Hubschraubers am Mittwoch in einem Waldstück gefunden. Die Absturzursache ist noch unklar. Das Ziel des Flugs war die Stadt Peterborough, die rund 150 Kilomter nördlich von London liegt. Carter war einer von acht Ehren-Vizepräsidenten des Klubs, die aber alle keine offizielle Funktion im Verein haben. Klub-Boss Roman Abramowitsch befand sich am Dienstag auf Geschäftsreise und weilte nicht an der Anfield Road. Der russische Milliardär reist normalweise häufiger im Privat-Jet oder per Hubschrauber zu den Chelsea-Spielen.

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