Es waren nicht die kleinen Wehwehchen, die Mannschaftsarzt und Physiotherapeuten in Atem hielten, es waren die Langzeit-Verletzungen, die Klopp ständig zum Improvisieren zwangen.
In Mats Hummels, Marcel Schmelzer, Ilkay Gündogan und Sven Bender musste der BVB gleichzeitig vier deutsche Nationalspieler und die komplette Vierer-Abwehrkette ersetzen. Innenverteidiger Neven Subotic fällt wegen eines Kreuzbandrisses bis zum Saisonende aus.
Außerdem fehlten der im Sommer an der Hüfte operierte Lukasz Piszczek einige Monate und Sebastian Kehl viele Wochen.
Das Pech der Etablierten wurde zur Chance einiger Youngster. Besonders Erik Durm, der Schmelzer als Linksverteidiger vertrat, sammelte Pluspunkte. Dennoch: Die Borussen sehnten die Winterpause herbei, "um die Wunden zu lecken", so BVB-Boss Hans-Joachim Watzke.



