Dies erklärte Jacqueline Hubert, Generaldirektorin der Universitätsklinik von Grenoble, am Dienstag. Schumacher wurde in der Nacht zum zweiten Mal operiert, der Eingriff beim siebenmaligen Formel-1-Weltmeister dauerte zwei Stunden. Schumacher schwebt weiterhin in Lebensgefahr, die Situation ist nach Angaben der behandelnden Ärzte lediglich besser unter Kontrolle. Der 44-Jährige hatte bei einem Sturz gegen einen Felsen auf einer Skipiste in Meribel/Frankreich ein schweres Schädel-Hirn-Trauma erlitten.
"Es schien uns aufgrund des Zustandes möglich, einen weiteren Eingriff vorzunehmen, der so zuerst nicht geplant war", sagte der behandelnde Arzt: "Ein Scan zeigte, dass sein Zustand relativ stabil ist und dass derzeit zumindest keine weitere Verschlimmerung der Lage zu erwarten ist." Gegen 22.00 Uhr wurde mit der Operation begonnen, dabei wurde eines der zahlreichen Hämatome entfernt. Trotz der positiven Entwicklung sei die Lage weiter "kritisch". Eine dritte OP ist derzeit nicht vorgesehen.
