Die größten Spielverzögerungen seien heute "fast ausschließlich auf schauspielerische Einlagen zurückzuführen", schrieb der 77-Jährige in seiner wöchentlichen Kolumne: Wenn ein angeschlagener Spieler sofort wieder aufs Feld wolle, nachdem er raus getragen wurde, könne ihn "der Schiedsrichter warten lassen, bis die numerische Unterlegenheit einen Einfluss aufs Spiel hat".
Der Chef des Weltverbandes will durch die Maßnahme auch ein Nachdenken der Spieler erreichen: "Es ist eine Frage des Respekts, auf solche Schummeleien zu verzichten." Blatter könnte seinen Vorstoß am 2. März zum Thema machen, wenn es zum Treffen der Regelhüter des International Football Association Board (IFAB) kommt. Das IFAB, bestehend aus acht Mitgliedern, wacht über die weltweiten Regeln des Fußballs.
