Der Neuzugang. Sportdirektor Ivica Grlic erklärte am Freitag, dass der MSV personell nachlegen will. „Im Idealfall noch vor der Abreise ins Trainingslager“ soll laut Grlic die Verpflichtung über die Bühne gehen.
Im letzten Jahr suchte der MSV im Winter händeringend einen neuen Stürmer. Am Ende kamen mit Sascha Dum und Andreas Ibertsberger zwei Defensiv-Spezialisten – und das auch erst wenige Stunden vor Ende der Transferfrist am 31. Januar.
Wissing fällt noch aus
Grlic hofft, dass eine Verpflichtung diesmal schneller möglich ist. Und auf eine Position wollen sich die Verantwortlichen nicht festlegen. „Bis auf einen Torhüter können wir für alle Mannschaftsteile eine Verstärkung gebrauchen“, sagt Trainer Karsten Baumann.
Mit dem aktuellen Personal stieg Baumann am Freitag in die Wintervorbereitung ein. Die Phase bis zum ersten Pflichtspiel in Regensburg am 25. Januar ist kurz. „Deshalb war es wichtig, dass die Spieler in der Weihnachtspause schon selbstständig an ihrer Fitness gearbeitet haben“, konnte Baumann auch keine Defizite ausmachen: „Die Jungs sind gut drauf. Alle haben ihren Plan erfüllt.“
Noch nicht mit von der Partie war Sven Wissing. Der Abwehrspieler, der die Hinrunde aufgrund einer langwierigen Knöchelverletzung komplett verpasste, muss sich in der kommenden Woche einer weiteren Untersuchung unterziehen. Erst dann fällt die Entscheidung, ob Wissing mit ins Trainingslager reisen kann. Ihre Plätze im Flieger sicher haben hingegen Sascha Dum und Michael Gardawski, die in der Reha ihre Muskelfaserrisse planmäßig auskurieren. Dum schuftete am Freitag mit dem Physios, Gardawski absolvierte eine individuelle Einheit. Torwart Marcel Lenz kehrte nach auskurierter Knie-Verletzung ins normale Training zurück.
Kraft und Ausdauer
Karsten Baumann will die kommenden Tage in Duisburg nutzen, um „Defizite im Bereich Kraft und Ausdauer wettzumachen“. Im Trainingslager in der Türkei soll dann der taktische Feinschliff folgen. Das Ziel für die Rest-Rückrunde schlägt sich zumindest offiziell noch nicht in einer Tabellenposition nieder. Für den Trainer ist zunächst entscheidend, dass sich seine Mannschaft stabilisiert und mehr Konstanz als im alten Jahr an den Tag legt. „Wir wollen unsere Leistungen auf höherem Niveau öfter erbringen“, sagt Baumann. Gelingt das nicht, kennt der Trainer die Konsequenz: „Den Blick nach unten dürfen wir nicht vernachlässigen.“



















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