Wie die Gesellschafter der Sportstätte in einer offiziellen Stellungnahme mitteilten, muss die Summe für den Austausch der Verdichter der Kühlanlage investiert werden. Diese sind mittlerweile 44 Jahre alt und wurden bis dato noch nicht saniert. „Es wäre natürlich möglich, die Gysenberghalle einfach weiter zu betreiben bis die Verdichter kaputt gehen. Sollten dann die Verdichter irgendwann einmal nicht mehr funktionieren, wäre damit die sofortige Schließung der Gysenberghalle und das Ende der Ära Eissport in Herne verbunden. Dies ist für uns kein nachhaltiges Handeln“, betonten die Gesellschafter unisono.
Die missliche Lage des Herner EV hat sich umso mehr verschärft, da eine Kreditanfrage von der Sparkasse Herne abgelehnt wurde. Da es sich bei der Gysenberghalle um eine Betreiberimmobilie handelt, sei das Risiko für die Kreditunternehmen zu groß. Die Gesellschafter müssten privat für den Kredit bürgen. Demnach bleibt dem Verein nichts anderes übrig, als selbst für die Kosten aufzukommen. „Das ist natürlich eine sehr stolze Summe, die schwer zu stemmen ist“, weiß Pressesprecher Jesper Dahl-Jörgensen.
Auf der Homepage des Vereins und bei Facebook wurde nun eine Spendenaktion ins Leben gerufen. Unter dem Motto 2000 x 100 Euro dürfen Fans, Freunde und Sponsoren dem Klub unter die Arme greifen. „Die Situation ist besorgniserregend. Aber die Aktion ist gut angelaufen und wir hoffen, dass wir das Geld bis zum Sommer auftreiben können“, sagt Jörgensen.

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