Denn nach der „Pflicht“ folgt für den Fußball-Zweitligisten die „Kür“, wenn schon am Freitag in der Düsseldorfer Arena Köstners Heimpremiere gegen Union Berlin ansteht.
Dann soll der Punktgewinn aus dem Montagsspiel bei 1860 München (1:1) „vergoldet“ werden. „Für uns gilt es, dass wir uns in den wenigen Tagen, die uns bleiben, maximal erholen. Dann müssen wir zuhause nachlegen und wollen unser Publikum zurückgewinnen“, sagt Trainer Köstner voller Hoffnung.
Die schlimmsten Wogen sind geglättet
Wobei die Zuschauer nicht einmal „verloren“ waren, hatte doch Interimstrainer Oliver Reck zwischenzeitlich mit zwei Siegen aus drei Spielen vor Weihnachten die schlimmsten Wogen zum Ende des Krisenjahres geglättet. Und die Düsseldorfer Anhänger hatten den Trainerwechsel zwar durchaus kritisch, aber insgesamt positiv begleitet. Vor allem als erfahrenem Mann trauen die Düsseldorfer Köstner zu, das Team in die Spur zur bringen. Die Unterstützung für Köstner und Co. dürfte also wieder groß sein in der Arena.
Zumal die gezeigten Ansätze im Montagsspiel hoffen lassen, dass 2013 endgültig in Vergessenheit geraten kann. Von einer mäßigen ersten Hälfte mal abgesehen, die womöglich der langen Winterpause geschuldet war. Interessanterweise hatte auch der Rückstand kurz nach der Pause die Fortunen nicht zurückgeworfen – was in der Hinrunde ein ums andere Mal geschehen war. Neues Selbstvertrauen durch Stratege Köstner? „Nach dem Rückstand hat die Mannschaft eine tolle Moral bewiesen“, sagte der Trainer.
Heilsbringer Liendl?
Dazu steigerte sich sein einzig neu verpflichteter Spieler entscheidend: Der Österreicher Michael Liendl (kam vom Wolfsberger AC) zeigte in zentraler Position hinter der einzigen Spitze Charlison Benschop mehr als gute Ansätze. Wenn etwas ging, dann über ihn – wie bei der klaren Leistungssteigerung der Fortuna nach der Pause und Liendls Vorarbeit zum Ausgleich. Mehr ging allerdings nicht. Noch nicht. „Ich habe das Union-Spiel gegen Dresden gesehen. Auf den Gegner müssen wir uns gut vorbereiten und hoffen, dass wir wieder ein gutes Spiel machen“, sagt Liendl.
Wie die Fans dürfte auch der neue Fortunapräsident Dirk Kall auf das Spiel am Freitagabend gespannt sein, der sich vor Ort in München über den Punktgewinn freute – sein Optimismus nach dem eher schwachen Start in das Spiel hatte sich bewahrheitet und am Ende war es immerhin auch seine gelungene Premiere im neuen Amt (wie von Manager Helmut Schulte), die jetzt am Freitag beim ersten Heimspiel des Jahres gekrönt werden soll.



Hinweis:
Um Kommentare schreiben zu können, musst du eingeloggt sein. Falls du noch nicht angemeldet bist, kannst du dich hier kostenlos anmelden.
Login via Facebook
Der Login via Facebook erleichtert Ihnen die Anmeldung