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Kein Bundesverdienstkreuz für Michael Schumacher
Anerkennung durch Lorbeerblatt

Michael Schumacher wird das Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland nicht verliehen bekommen. Bundespräsident Horst Köhler hat, einem Bericht des Kölner Expresses zufolge, einen entsprechenden Antrag abgelehnt.
"Bei Herrn Schumacher ist eine Würdigung seiner anerkanntermaßen sportlichen Leistungen bereits durch die Verleihung des Silbernen Lorbeerblattes erfolgt.

Sein darüber hinausreichendes Engagement ist jedoch nach den strengen Maßstäben der Ordensrechtlinien für die Verleihung des Verdienstordens leider nicht ausreichend", teilte Franz Wessendorf, Ordenskanzler im Bundespräsidialamt, dem Antragsteller in Köhlers Namen laut Express schriftlich mit.

Dagegen hatte Köhler zuletzt selbst gemäß seines Vorschlagsrechtes die Verleihung des Verdienstkreuzes für Handball-Weltmeistertrainer Heiner Brand am kommenden Dienstag auf den Weg gebracht. Auch der frühere Fußball-Bundestrainer Jürgen Klinsmann hatte diese Auszeichnung erhalten.

Für den Wahl-Schweizer Schumacher ist die Absage ein weiterer Rückschlag, nachdem ihm bereits seine Heimatstadt Kerpen die Ehrenbürgerwürde verwehrt hatte. In Italien war man da großzügiger. Die Ferrari-Heimatstadt Maranello ernannte Schumacher wenige Tage nach seinem Rücktritt zum Ehrenbürger. In San Marino ist er bereits seit einigen Jahren Ehren-Botschafter.

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