Der Essener Stadtrat hat sich dazu bereit erklärt, dem Trägerverein der Eissporthalle am Westbahnhof finanziell in unter die Arme zu greifen.
Eine irre Stromrechnung hat die Verantwortlichen des Trägervereins und der Moskitos zu Beginn der Woche in Atem gehalten. Diese hatte sich auf eine dramatische Summe in Höhe von 120.000 Euro summiert. Da der Trägerverein der Sporthalle nicht dazu in der Lage ist, die Rechnung zu stemmen, drohte zwischenzeitlich die Insolvenz. Diese hätte zweifellos das Aus für die Eissporthalle und den Eishockey-Standort in Essen bedeutet.
Mit großer Erleichterung nahmen die Moskitos eine Sitzung des Sportausschusses am Dienstagnachmittag zur Kenntnis. Die Sport- und Bäderbetriebe werden die Stromrechnung für den Trägerverein übernehmen. Die Summe soll aus Rückstellungen gedeckt werden. „Alle Fraktionen sind der Meinung, dass wir helfen müssen“, sagte der Vorsitzende des Sportausschusses, Ratsherr Klaus Diekmann gegenüber der WAZ.
Auch die Moskitos haben dem Trägerverein ihre Hilfe angeboten. Schließlich soll die Heimat im Essener Westen erhalten bleiben. „Wir unterstützen den Trägerverein und die Eissporthalle Essen West in jeder Hinsicht. Der Verein arbeitet aktiv daran, den Standort in Essen zu erhalten. Essen hat eine vielfältige Sportwelt zu bieten“, heißt es in einer offiziellen Stellungnahme der Stechmücken.

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