Am Freitagabend um 19.30 Uhr treffen sich beide Mannschaften zum ersten von zwei direkten Endrundenduellen in der Scania-Arena. Von den sechs bisherigen Aufeinandertreffen gewannen beide Teams jeweils drei. Nach dem 3:1-Arbeitssieg am vergangenen Freitag gegen Herne erwartet der Sportliche Leiter der Füchse, Matthias Roos, ein ganzes heißes Match im Kampf um den begehrten Aufstiegsrundenplatz zur DEL 2. "Mit einem Sieg erhalten wir uns alle Chancen, gewinnt Kassel aber bei uns, wäre das mehr als nur eine Vorentscheidung. Die muss man auch tabellarisch unter Druck setzen, sonst sind sie kaum zu schlagen."
Huskies-Pressechef Alexander Wessel zollt dem Gegner den nötigen Respekt: "Bisher lief die Endrunde natürlich mehr als zufriedenstellend für uns. Jetzt kommen aber mit Duisburg und den Hannover Scorpions die ganz dicken hochqualitativen Brocken, die wir unbedingt schlagen müssen."
Torwartproblem in Kassel
Vielleicht wird es für die Füchse zum Glücksfall, dass die Huskies eventuell auf ihren dritten Torwart Kai Kristian zurückgreifen müssen. Stammgoalie Benjamin Finkenrath wird verletzungsbedingt wohl erst in der kommenden Spielzeit wieder spielen können, Back-Up Boris Ackers wurde beim 14:4-Sieg gegen Erfurt am letzten Freitag unglücklich vom Puck getroffen und hat mit einer leichten Gehirnerschütterung zu kämpfen. Sein Einsatz am Freitag ist fraglich. Die Füchse können hingegen voraussichtlich auf den kompletten Kader aus dem Herne-Spiel zurückgreifen. Was aber auch bedeutet, dass die Unterstützung der DEL-Kooperationspartner aus Krefeld und Köln vorerst weiterhin ausbleibt.

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